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Zachariae v. Lingenthal,
naqeyuv avxov xal xovg xoxovg xov
[tri xaxaßXrjd'ivxog xi/utj/uaxog, <og
ißqoi/uivtjg ovßtjg xijg nqdßtmg. ovxeo
yaq 6 /udyioxqog dnttptjvax o xal
To »ff äliotg näßt xqixalg ijqsoe v.
den Kauf gültig sein lassen und
zuschiessen was an dem rechten
Preise fehlt, dann muss er auch
Zinsen von dem nicht bezahlten
Preise gewähren, da der Kauf in
Kraft bleibt. So nämlich hat der
Magister entschieden und alle üb-
rigen Richter haben zugestimmt.
Dass aber dieser fidytcftQog nicht der Magister Kosmas
war, von welchem die beiden anderen im Anhänge der Synopsis
folgenden xfjtjgxH herrühren, sondern der seit Ende des X. Jahr-
hunderts berühmte Magister Eustathius Romanus, er-
sehen wir aus der Quelle, aus welcher Harmenopulus ge-
schöpft hat, nämlich der Jlstga 38, 12 (vergl. mein Ins GR. I
p. 169 — die Stelle ist übergegangen in das Prochiron auctum
15, 42. 43, vergl. mein Ins GR. VI p. 142 —), wo über den
Rechtsfall und das Votum des Magister Eustathius aus-
führlicher berichtet wird. Es heisst hier:
“Ort o ijxxovovg xifxij/uaxog (ovov-
fxtvog xxtjfia xal ftij x6 dixaiov
dtdovg xi/uy/ua ivxog xtxqaniag
xwov/utvtjg xijg dixtjg imXoyijv
ij xd oXov2) xi/Litf/ua xaxaßaXdv xal
xovg xoxovg xov firj xaxaßXti&ivxog
xi/A*ifiaxog xal naqaxataa%dv xd
xxtj/ua, ij avxtßxqiffiiv fiiv xd xxrjfta,
dvaXafißdvttv di xd xifiijfia o xaxt-
ßaXeto (anodtdovg ix xov xi/urjfAaxog
nQog xov ngdxtjv xa&aqovg xaqnovg
xov ntqixxcSg xati^ofxivov (ikqovg
xov xxtifxaxog) xal xtjv xi/utjv xwv
ißtog naq' adxov yeyownvv xaivoxo-
fU(3v‘ xal ij rotavxT) dtxt] ixqUh]
i^wvtjßa/uivov xov nqcoxoßißxiaqiov
xxrjfjia xijg fxovijg daßld dg Xixqag
e, xal ixi/utj&t] vßxeqov Xtxqwv iy\
dXXa dta xov xoxov xov fAtj xaxa-
ßXti&evxog xijuijjuaxog xal xovg xaq-
novg xov neqtxxdtg xaxe%ofiivov fti-
qovg xov xXtj/uaxog naqa xov dyo-
qaßxov dia/Atptoßrjxqoav oi xqnal
xtp fiayißxqtß did xd /urj qtjxeSg neql
avxwv Xiyetv xov voftov. o di avve-
Wer eine Besitzung unter dem
Werthe gekauft und nicht den
rechten Preis gegeben hat, hat,
wenn der Rechtsstreit innerhalb
vier Jahren anhängig gemacht wird,
die Wahl, entweder den fehlenden
Preis zu zahlen und Zinsen von
dem nicht gezahlten Preise und
die Besitzung zu behalten, oder
aber die Besitzung zurückzuge-
währen und dagegen den Preis,
den er bezahlte, zurück zu erhalten
(nur dass er dem Verkäufer von
dem Preise die reinen Früchte des
zuviel besessenen Theiles der Be-
sitzung ersetzt) und den Werth der
etwa von ihm vorgenommenen
Meliorationen. Diese Sache ist ge-
richtlich verhandelt worden, als
der Obergarderobemeister eine Be-
sitzung des Davidklosters um
5 Pfund gekauft hatte, welche
später auf 13 Pfund geschätzt
wurde. Wegen der Verzinsung des
zu wenig bezahlten Preises und
2) Es ist wohl io ktlnov zu lesen.