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weil es durch Wege oder Raine u. dgl. durchschnitten
ist oder verschiedenen Culturgattungen angehört, oft in mehrere
Katastral=Parcellen zerfällt. Auch die Tafeln zur Statistik der Landund ¬
Forstwirthschaft des Königreiches Böhmen weisen zwar die durchschnittliche ¬
Größe der einzelnen Besitzstände nach Culturart und nach
Besitzeskategorien nach, nicht aber die Zahl und die Größenverhältnisse ¬
der zu einer Wirthschaft gehörigen Grundstücke. Es könnte daher ¬
nur durch eine mühevolle Vergleichung der Grundparcellen jedes
einzelnen Besitzstandes mit der Katastralmappe die Zahl der Grundstücke ¬
ermittelt werden. Einer solchen mühevollen Arbeit hat sich
Ministerialrath Dr. Lorenz in der als Probearbeit ausgeführten
„Statistik der Bodenproduction von zwei Gebietsabschnitten Oberösterreichs", ¬
der Bezirke St. Florian und Grünburg in Oberösterreich, ¬
jedoch nur bezüglich der Besitzungen von 25—50 Joch,
unterzogen. Das Resultat derselben ist in der nachstehenden Tabelle
dargestellt:
Aus folgender Anzahl gesonderter Stücke:
2—3
1
7—10
4—6
11—15 16—21 22—28
29—36
Gebiet
bestehen die Besitzstände zwischen 25--50 Joch
St. Florian
15
24
13
18
30
28
19
15
Grünburg
610
129
18
3
Hieraus geht hervor, daß in dem Bezirke St. Florian von
162 Gütern im Flächenmaße von 25 bis 50 Joch nur 15 ganz geschlossen ¬
sind, 37 eine verhältni mäßig gute Arrondirung von 2 bis
6 Stücken aufweisen, während 110 Güter bereits eine culturschädliche
Zertheilung von 7 bis zu 36 Stücken nachweisen.
Im gebirgigen Bezirke Grünburg hat die bergige Lage und
die dadurch bedingte Erschwerung weiter Fuhren schon ursprünglich
es nöthig gemacht, jedem Bauer den Hügel oder die Bergseite, wo
sein Gut liegt, als geschlossenen Besitz anzuweisen, und in dieser
Weise hat sich auch der Besitzstand durch den Zwang der natürlichen
Verhältnisse, der weit stärker wirkte als der Bestiftungszwang, erhalten.