Num. 1.
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geschehen seye, sie auch keinen Theil daran nähmen. -
So bedencklich es nun an Seiten Herrn
St. ware, daß, da man so manche Leute, zu
denen man in Ansehung ihrer Hertzens=Fassung
so wenig gutes Zutrauen hatte und haben konnte,
immerhin truge und in der Gemeine duldete,
auch sonsten aus denen so genannten Kopf=Jrrthumern -
nur allzuwenig machte, man hingegen
mich, bey aller von mir bewisenen Gedult,
Sanfftmuth und Liebe und da ich niemand irre zu
machen, oder von der Gemeine abzuziehen gesucht -
habe, ausgeschlossen; so erfreulich ware es
mir doch, daß der Strick nunmehro ohne mein
Zuthun entzwey gieng und ich frey wurde. Es
fielen mir zwar dabey die Worte Joh. 9, 34. ein:
„Es kam vor JEsum, daß sie ihn ausgestossen
hatten: „ es erregte aber mein Gemuͤthe gegen
niemand, noch minderte es die Liebe gegen alle
rechtschaffene Seelen in der Gemeine, auch unter -
denen Arbeitern und sonsten. Ubrigens sahe -
ich es als die erste von GOTT empfangene
Ordre zum Abmarche an, erhohlte mich von
diser Zeit an wieder an Gemüth und Leib, und
genosse nun des Fridens GOttes vil ungekränckter, -
als vorhin.
Einige Zeit hernach erfuhre ich von verschidenen -
Orten, daß und wie man, unter allerley einander -
widersprechenden unhinlänglichen Gründen, -
die Glider der Gemeine von Lesung der heil.
Schrifft abzubringen suchte, sich auch dabey
recht verwegen= und gottloser Ausdrücke bediente:
Dises
Vorage
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zu Berlin