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IX. Gottlieb Gerhard Titius.
assertorem strenuum, ac vindicem optimum maximum, -
Dissertatio epistolica, Lips. 1704. in 8.
4 Bogen stark. Eine nun rar gewordene Streitschrift. -
Ganz unten auf dem Titel lieset man noch
die Worte: Maxima de nihilo nascitur hisforia.
Jauch hatte 1694. zu Dresden eine Enodationem -
versiculi Sane vno casu §. Aeque 2. Inst. de
actionibus in 4. ans Licht gestellt, und zu behaupten -
gesucht, daß diese Worte nicht de necessitate
agendi, sed probandi, zu verstehen waͤren. Er
ward aber zu Wittenb. 1697. in einer unter
Gottfr. Straussens Vorsitze gehaltenen Disser | |
ad librum IV. tit. 6. I. de actionibus widerlegt;
worauf er in demselben Jahre V'indicias casus vnici
caet. drucken ließ. Die von ihm vorgetragene Meynung -
misbilligte auch Titius in der Observation
257. S. 172. seines vorher angeführten Buchs
über den Lauterbach, welches Jauchen bewog,
ihm 1703. iteratas Vindicias entgegen zu setzen.
Diese nun beantwortete Titius vermittelst der epistolischen -
Dissertation; und weil sein Gegner bitter -
und beleidigend geschrieben hatte: so bezahlte
er ihn mit gleicher Muͤnze. Sein lateinischer Ausdruck -
ist uͤbrigens nicht unangenehm, wie in den
übrigen Schriften; als Philosoph aber hätte er
billig seine aufgebrachte Leidenschaft im Zaume
halten sollen.
16) Dissert. de habitu territoriorum Germanicorum, -
et inde veniente totius Reipublicae forma,
Lipl. 1704. Daß sie auch der zwoten und folgenden
Auflage des Speciminis iur. publici angehängt
worden sey, ist nach der obigen Nummer 9) gewiß;
hingegen ein Braunschweigischer Abdruck, unter
dem Jahre 1705. in 4: sehr zweifelhaft,
ob er
gleich
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Max-Planck-Institut für
DFG
europäische Rechtsgeschichte