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19. Buch. 2. Tit. §. 1046.
inde puniatur, ac si falsum commisisset. §. 10.
Sed ad illos hoc non pertinet (ut idem Principes
scripserunt) qui antequam tutelam susciperent,
hacc gesserunt: nec enim excusationes admisisse,
sed fraudes exclusisse videntur.
Aus der Vergleichung dieser Gesetzstellen erhellet, daß
der wahre Grund des Verbots, welches den Vormündern
fiskalische Güter zu pachten untersagt, so lange sie noch als
Vormünder ihren Mündeln verpflichtet sind, darin beruhet, =
weil der Fiskus wegen seiner Forderungen aus dem
Contract bey einem solchen Pächter keine hinlängliche Sicherheit =
haben würde. Denn es ist keinem gegründeten
Zweifel unterworfen, daß den Pupillen und Minderjähri,
gen schon zur Zeit der Kaiser Sever und Antonin, ausser =
dem privilegium exigendi, welches ihnen unter den
chirographarischen Gläubigern einen vorzüglichen Platz einräumte =
), auch eine stillschweigende Hypothek auf dem
Vermögen ihrer Vormünder zugestanden habe3
mußte
89) L. 9. §. 1. L. 42. L. 44. §. 1. D. de admin. tut. L. 19.
§. 1. D. de reb. auct. iud. possid. L. 25. D. de tut. et
rat. distr. L. 52. §. 1. D. de pecul.
90) Viele wollen zwar den Ursprung der gesetzlichen Hypothek
der Pupillen von Constantin dem Großen herleiten. S.
Ferd. Aug. Meißners vollst. Darstellung der Lehre vom
stillschweigenden Pfandrecht. §. 114. Allein die Worte der
L. 20. C. de admin. tut. worauf man sich beruft: minores
sibimet vindicare minime prohibentur, deuten sichtbar auf
ein älteres Recht hin. S. lac. COTHOFREDUS Comment.
ad L. 1. Cod. Theod. de Admin. tutor. (Tom. I. Lib. III
Tit. 19 pag. 365. sqq). Jos. FINESTRES et de MONSALVO
Commentar. in Hermogeniani iuris Epitomar. libr. ad
L. 25.