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145 -scheidend -
ist, daß Frau B. in ihrer Argumentation
wieder darauf abzielt, zu verdeutlichen, daß es
zwischen den Ehepartnern gleichsam einen Vorschuß an
Vertrauen und an Verstehen geben muß, der es erlaubt,
"sich irgendetwas an den Kopf werfen" zu können, ohne
daß das als "bösartig" empfunden beziehungsweise als
"bösartig" intendiert verstanden wird.
5. Die Zweideutigkeit dessen, daß sich nicht sagen läßt,
ob Frau B. davon spricht, daß man sich etwas sagen
können müsse, ohne daß der andere das gleich als bösartig -
empfinde, beziehungsweise daß man etwas sagen
können müsse, ohne gleich bösartig in seiner Ausdrucksweise -
zu werden, bringt zum Ausdruck, wie sehr Frau B.
sich hier auf die Beziehungssituation als solche bezieht -
und nicht eigentlich auf das Handeln des einzelnen -
beziehungsweise den Adressaten dieses Handelns.
Ohne daß das von Frau B. intendiert wäre, setzt sich
in der Symbolorganisation gleichsam hinterrücks durch,
daß sie hier von der Dialektik kommunikativen Handelns -
spricht; also davon, daß die Tatsache, ob etwas
als "bösartig" verstanden wird, abhängig ist von dem
Vorverständnis, das die Ehepartner voneinander haben
beziehungsweise von der Einschätzung des Systemzustandes, -
und nicht davon, ob eine Aussage von einem
objektiven Standpunkt aus "bösartig" ist oder nicht.
1. Beobachter sagt: "Mhm, ja".
Für Herrn B. muß es mittlerweise relativ eindeutig
O.
sein, warum seine Frau dieses Item als "sehr wichtig
eingestuft hat. Sie hat verdeutlicht, daß sie nach
wie vor an einem Konzept von Ehe festhält - wie fiktiv -
auch immer das für ihre eigene Ehesituation sein
mag - das darauf beruht, daß für eine Ehebeziehung
Vertrauen und Verständnis konstitutiv sind und daß