Metadaten : Gemeines eheliches Güter- und Erbrecht in Deutschland (1)

§  33.  Alleinerbfolge.  Hessen.
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v.  d.  Höhe,  Hüttenberg,  Kirchheim,  Kürdorf,  Königsberg,  Marburg,
Nidda;  *)  unter  dem  Namen  Vermächtniß  Kirchheim,  Frankenberg,
Rosenthal,2)  1703  Gießen,3)  1745  Hessen  Cassel  PO.,  Ziegenhain.*) ¬

1413  Kassel.5)
Gut  an  Gut  zusammenOhne -
  Geding  konnte  man  Leib  an  Leib
kommen  1572  Frankenberg,  Biedenkopf
aber  auch  zu  Marburg
Homburg  an  der  Öhm,  Kirchheim  daselbst,  Kürdorf,  Alsfeld,  Hüttendamals ¬
  zu  einer  modifiberg ¬
  und  Rosenthal,")  obgleich  diese  Orte
Die  Alleinerbfolge  bei  Zucirten ¬
  Stammgutserbfolge  übergiengen.
sammensetzen  von  Hut  und  Schleier,')  1512  Marburg  Ld.,8)  1719
Fulda,  in  Oberhessen  PO.  1745  wenigstens  vertragsmäßig.3)
Pflichttheil  der  Aeltern  1529  Cassel;10)  1570  Ulfen  und  1777  Hersfeld: ¬
  bei  Mangel  von  Ascendenten  erbt  der  überlebende  Ehegatte.")
In  sämmtlichen  Fällen  muß  die  Theilung  nach  Dotalrecht  erfolgen.
Im  8.  Jahrhundert  gehörte  zu  Fulda  der  größte  Theil  des  nachmaligen ¬
  hennebergischen  Unterfrankens.  Die  Alleinerbfolge  dort12)
und  im  Fuldaischen  muß  uralt  sein.  Helmershausen  hatte  1000
wahrscheinlich  Alleinerbfolge  nach  Vererbung  durch  Kinder  wie  Dortmund, ¬
  Köln  und  Mainz;13)  Frankenrechtes  rühmen  sich  1272  Grünberg,14) ¬
  1428  Witzenhausen,15)  1246  Münden.16)  Arnstadt  in
Dieses  soll  um
Thüringen  hatte  1266  das  Recht  von  Hersfeld.*7)
1500  seinen  Oberhof  in  Frankfurt,  später  in  Cassel  gehabt  haben.13)
Von  Cassel  bezog  Allendorf  an  der  Werra  sein  Recht  1318.19)
Frankenau  stimmte  1572  mit  Frankenberg  überein.*0)  Wetzlar  mit
seinen  Tochterstädten  Driedorf  (1305),  Altenkirchen  und  Hachenburg
(1314)  gieng  1566  zum  Frankfurter  Recht  über.21)
p)  Abgeschafft,  wo  der  Erstverstorbene  mit  Geschwistern  in  unvertheilten
Erbgütern  gesessen  ist,  1529  Cassel  IV,  291;22)  1566  Wetzlar.23)
*)  Sdhs.  711,  432,  194—195,  202—204.  2)  S.  195-197,  202—204.  3)  Hofm.
254,  Scherer  I,  256.  *)  S.  520.  5)  Oben  §  33,  b,  not.  14.  *)  Sdhs.  711,  135-136,  Hofm.
28—529;  Schdr.  II,  2,  2.  *)  Bücking  S.  32.  3)  S.  2  n  5.  °)  Hofm.  250,  520,
530,  Gengler  PR.  982,  Wbr.  III,  930.  10)  Sdhs.  130,  187,  Hofm.  523.  11)  S.
7;  Sdhs.  129—130  Seuffert  Arch.  15,  95.  12)  §  30,  a.  13)  Oben  §  13.  1)
DStR.  175:  dicunt  itaque  se  Francones  esse,  idco  sortiti  sunt  jus  Francorum.
15)  S.  559  uf  frenkeschem  ertriche  gelegen,  auch  sich  frenkeschens  gerechteß  gebruckend.
16)  S.  303  cum  in  terra  Franconica  sita  sit,  jure  Francorum  fruitur.  *2)  Cjm.  I.
57.  18)  Mchlsn.  RD.  4.  12)  Cjm.  I,  20.  20)  Sdhs.  264.  21)  Vgl.  §  47,  o.
22)  Sdhs.  130.  23)  Schdr.  II,  2,  79.
            
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