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„Bekannte zu mir kamen, sagte er zu mir: Lassen Sie
„uns in das Schlafzimmer gehen, ich habe mit Jhnen
„manches allein zu sprechen. Ich that's, und hier unterhielt -
er mich beinahe eine halbe Stunde; — er ver=„sicherte -
mir unter mehreren Formen seine Theilnahme,
„sagte mir Schutz und Beistand zu, und eröffnete mir,
daß durch X. und P. in meinen Angelegenheiten, ohne
„seine Zustimmung, nichts geschehen solle, daß er
„für mein Wohl wirken werde, wenn er auch entfernt
„von mir sey.
„Er war bereit nach H. zu reisen, um sich
„nach den Angelegenheiten meines verstorbenen Mannes
zu erkundigen, und mit meiner Schwiegermutter das
„Nöthige zu verabreden. Er machte mir bemerklich, daß
unser Schicksal viel Aehnlichkeit habe, denn er habe
eine Frau verloren, auch erzählte er, einst eine reitzen¬„de -
Geliebte, nachdem sie eine ansehnliche Erbschaft ge¬„than, -
kurz vor seiner Verbindung verloren zu haben.
„Dieß gemeinschaftliche Unglück müsse uns näher zusam¬„menführen. -
Er bat mich, ihn als seinen Bruder anzu=„nehmen, -
indem ich hier ohne Schutz und Beistand wäre,
„denn er wolle sich bemühen, mir meine Leiden verges¬„sen -
zu machen, und mir zu ersetzen, was ich verloren.
„Er stellte mir vor, daß er und ich, wir beide, unab¬„hängig -
wären, daß er gegenwärtig nach seinen Gü¬„tern -
reisen müßte, alsdann aber nach H. gehen und
„prüfen wolle, welche Lage für mich die bessere sey. Er
„stellte mir seine Adresse zu, damit ich, wenn's nö¬„thig, -
an ihn schreiben könnte, auch gab er mir zwei
„Brief=Concepte an X. und P., die ich nach seinem Rath
„abgefertigt habe (sie enthalten die Bitte um Besorgung
„der Angelegenheiten der Wittwe).
Vorege
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Max-Planck-Institut für
zu Berlin
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