Besonderer Teil.
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wir daher in dem angegebenen Mindererlös (statt
2,80 M. 2,575 M. und 2,66 M. für das Schock) eine
Verschleuderung nicht zu erkennen. Die Preise verstehen -
sich auf Grund der hiesigen Usancen, laut
welcher der Käufer für die Kiste mit 24 Schock
Inhalt nur 22 Schock zu bezahlen hat.
G 179. Bd. I — Bl. 182 — 22. August 1904.
1. Zu der hier fraglichen Jahreszeit (April) erzielen -
südrussische Eier die höchstnotierten Kaufpreise. -
2. Bei Zwangsverkäufen im Eiereinfuhrgeschäft
ist es handelsüblich, daß der Verkauf durch einen
vereideten Auktionator vorgenommen, an der Börse
vorher durch Aushang angekündigt, und dortselbst
zur Ausführung gebracht wird; dagegen ist es nicht
üblich, die Eier nach der Zentralmarkthalle zu
schaffen und dort zu verkaufen. Ebensowenig ist
es üblich, die Eier nach vorheriger Benachrichtigung
von nur einer Anzahl von Eierhändlern am Schlesischen -
Bahnhof zu verkaufen. Mit Rücksicht darauf, ¬
daß die erwähnte Handelsübung im vorliegenden
Falle nicht beobachtet worden ist, müssen wir den
Verkauf als den kaufmännischen Grundsätzen nicht
entsprechend bezeichnen.
Wenn sich auch die
Preisnotierungen an der Börse zumeist nur auf
Teile einer Wagenladung beziehen, und wenn auch
bei Zwangsverkäufen nur in seltenen Fällen der
reguläre Marktpreis erzielt zu werden pflegt, so ist