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Dieser
tens*) aber nur schwankende Resultate erhielten.
letztere erwartet von dem positiven (eigentlich negativen) Pole
die größeren Heilkräfte, und leitet unter Erschütterungsschlägen =
und oftern Wechseln der Pole den Galvanismus ebenfalls =
mittels einer eigenen Vorrichtung durch beyde Ohren.
Diese besteht aus einer Binde von doppelten seidenen Schnüren, =
welche, um den Kranken nicht zu drücken und sich bequemer =
behandeln zu lassen, mit beyden Enden an seidne
Bänder dergestalt genähet sind, daß die vordern sich an einem
und demselben Bande befinden, von den hintern aber, um zusammen =
gebunden werden zu können, jedes sein besonderes hat.
Diese doppelten Schnüre gehen an jeder Seite durch einen,
an ihnen nach Gefallen verschiebbaren (lackirten oder mit
Taft u. dgl. überzogenen) Kork, von einer in das äußere
Ohr genau passenden Gestalt. Durch den Mittelpunkt von
diesen ist ein etwas streug gehender, ohngefähr 3 Zoll langer, =
etwas starker Silberdraht gestochen, welcher vorn, wo
er in den Gehörgang kommt, ein Knöpfchen, hinten aber,
wo er nach außen aus dem Korke hervorsteht, ein Oehr zum
Einhängen der Kette hat. Er ist in seiner Mitte ein wenig
schwächer gefeilt, um beym Einbringen ins Ohr etwas nasse
Leinwand u. dgl. darum wickeln zu können. Das ganze Jnstrument =
legt Martens unter dem Kinne an, und bindet es,
wenn Kork und Drähte in gehöriger Ordnung sind, auf dem
Unstreitig hat diese Vorrichtung ihrer EinWirbel =
fest
fachheit wegen vor der Grapengießerschen Vorzüge, doch
finden sich, wie ich unten zeigen werde, auch an ihr einige
Mängel, welche sie entbehrlich machen. Eine äußerst merkwürdige ¬
Cur wurde endlich von Huber und Hagenbach
an einem Nervenschwachen, nach dem Gebrauche der Belladonna ¬
taub und stumm gewordenen Mädgen vollbracht,
*) S. dessen Schrift. S. 57 folg.
12) Martens beschrieb diese Binde in seiner Schrift S. 187
folg.