Anhang.
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2) Daß der Eine"Deutsch" schreibt, der r
Andere“ Teutsch", ist bey dem AnfangsBuchstaben ¬
unsers VolksNahmens gewiß
schlimm. Dahin gehört aber auch der Fehler,
ausländische Wörter mit deutschen Endungen ¬
ganz als ausländische Wörter zu schreiben, =
z. B. er liest die Pandecten", selbst
die falschen Abkürzungen "H. N." für im
Drucke "Hr. N." oder geschrieben einen eigenen ¬
Zug, da "H." eher “ Heiliger" heißt,
und im Französischen M., im Englischen Mr.
allgemein beybehalten wird.
§. 480.
Gelehrte Sprachen.
Todte Sprachen sind an sich zwar auch
nur Sprachen, und so wenig ein Deutscher
darum ein Gelehrter ist, daß er Deutsch
kann, so wenig war es ein Römer darum,
weil er Latein konnte. Jetzt hingegen hängen =
sie mit gelehrten Kenntnissen zusammen
und stehen auf dem Uebergange zu Diesen.
Lateinisch muß man auch denken können,
um Latein zu schreiben, und zwar soll es
nicht blos CompendienLatein, in der That
eine Art KüchenLatein, seyn (§. 32. und
250.). Die Uebung im Lateinsprechen gibt
manchen Schulen einen wichtigen Vorzug
vor andern, schon des Examens und der
Disputationen wegen. Daß man nun das
Grie=