Inhaltsverzeichnis : Laplace, Pierre Simon: Theorie der Bewegung der Weltkörper unseres Sonnensystems, und ihrer elliptischen Figur

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8)  Da  man  nun  hier  von  Null  ausgehen  kann,
so  folgt,  daß  das  Gleichgewicht  für  so  viele  Schichten =
  gelte  als  man  annehmen  will,  und  daß  also
diese  Eigenschaft  jedem  Sphäroide  zukomme,  dessen
m  die  Bedingungs=Gleichung  erfüllt;  k  mag  seyn,
was  man  will.
Anmerkung.  1)  Wenn  die  flüssige  Masse  bey  ihrer ¬
  sphåroidischen  Gestalt  und  ihrer  Umwälzung ¬
  um  die  Polar=Axe  sich  ins  Gleichgewicht
gesetzt  hat,  so  wird  sie  unverändert  um  diese
Axe  sich  zu  drehen  fortfahren.  Herr  d'Alemberk
hat  nemlich  gezeigt,  daß  bey  allen  runden
(durch  Umdrehung  einer  Figur  entstandenen)
Körpern  die  Axe,  um  welche  man  die  Figur
sich  drehen  läßt,  um  den  Körper  hervorzubringen, ¬
  eine  freye  Axe  des  Körpers  sey.  Man
kann  sich  beym  Sphåroid  auch  leicht  davon
durch  die  Integrale  /xydM  und  /xzdM
überzeugen,  welche  beyde  =  0  werden,  wie
für  eine  solche  Axe  erfordert  wird.
2)  Gesetzt  die  flüssige  Masse  erhärte  nach
und  nach,  so  können  dabey  die  Theile  entweder
ihr  voriges  Volumen  behalten,  oder  dichter
werden.  In  jenem  Falle  kann  offenbar  keine
Veränderung,  weder  in  der  Form  noch  in  der
Umwälzung  des  Körpers,  vorgehen;  wofern  im
letztern  Falle  die  Verdichtung  durch  den  ganzen
Körper  gleichförmig  geschieht,  so  bleibt  das  Volumen =

            
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