Inhaltsverzeichnis : ¬Das Armenwesen (1)

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eine  Konsolidirung  des  öffentlichen  Wohls,  eine
Garantie  der  sichern  Kulturentwikelung,  eine  Kräftigung ¬
  der  Sitte,  und  eine  Anerkennung  der  höchsten ¬
  Religionswahrheiten,  wie  diese  sönst  kaumirgendwie ¬
  in  gleichem  Grade  zu  erzielen  wären.
—  Der  Form  nach  sollen  der  übermäßige  Besiz
und  das  müßige  Herrentum  mälig  zurük  zur
Wohlhabenheit;  sie  lieben  gewöhnlich  das  Retrogradive, ¬
  da  können  sie  es  praktiziren,  denn  da  hates ¬
  zur  Seltenheit  einmal  auch  einen  vernünftigen
Zwek.  Die  Bettler  und  Vaganten  dann  sollen
heraus  aus  ihrem  moralischen  Schlamme  und
vorwärts  in  die  Kreise  der  rüstig  produzirenden
Kraft;  eingedenk  des  Spruches:  „Wer  nicht  will
arbeiten,  soll  auch  nicht  essen;"*)  der  übrigens
für  das  müßige  Herrentum  genau  den  selben
Sinn  hat.  Kurz,  die  Einen  wie  die  Andern  der
genannten  Extreme  sollen  zur  Anerkennung  und
Uebung  der  mißachteten  Pflicht  gebracht  werden, ¬
  dann  werden  sie  auch  aufhören,  den  Mittelstand ¬
  zu  drüken,  ihn  rechts  und  links  belastend
auszubeuten,  und  auf  Kosten  der  redlichen  Produkzion ¬
  ihre  faulen  Sonderinteressen  zu  pflegen.
Das  sind  einige  Grundzüge  unserer  sozialen
Reform,  wie  wir  sie  im  II.  Teile  dieses  Bandes,
*)  2  Tessal.  3,  10.
            
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