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vero datur, ut aliquid sequatur, quo non sequente, repetitio
competit.
1. 65, §. 2 eod. Id quoque, quod ob causam datur, puta
quod negotia mea adjuta ab eo putavi, licet non sit factum,
quia donare volui, quamvis falso mihi persuaserim, repeti non
posse. (§. 4). Quod ob rem datur, ex bono et aequo habet
repetitionem, veluti si dem tibi, ut aliquid facias, nec feceris.
Sehen wir ab von dem nicht zu allgemeiner Durchführung gelangten ¬
Versuch, den hier entwickelten Gegensatz mittelst der Aus
drücke »ob causam« und »ob reme sprachlich zu charakterisiren,
und gehen wir statt dessen auf das innere Wesen dieses Gegensatzes
ein, so finden wir, daß hier unterschieden wird, je nachdem die
causa in der Vergangenheit oder in der Zukunft liegt. Auf
den ersten Blick könnte man diesen Gegensatz mit dem von solvere
und credere für identisch halten, da ja auch diese auf Vergangenheit ¬
und Zukunft hinweisen. Wir müssen jedoch diese Annahme
sofort aufgeben, wenn wir die für das datum ob causam praeteritam ¬
hervorgehobenen Beispiele und die Charakterisirung desselben
als Schenkung ins Auge fassen.
Unter Anhalt an jene Gesetzstellen finden wir bei Donell *)
das datum ob causam und die sich daran knüpfende Rückforderung
auf Grundlage der Unterscheidung zwischen datum ob causam
praeteritam und dat. ob caus. futuram abgehandelt. Im
Gebiete der causa praeterita unterscheidet er die causa voluntaria,
welche die Hingabe als Schenkung erscheinen lasse und deren Mangel
deshalb auch nicht zur Rückforderung berechtige; und die causa necessaria, ¬
welche in der Unterstellung
einer Schuld bestehe, deren
irrige Zahlung die Rückforderung begründe. So reiht Donell das
solvere in den Begriff des datum ob causam ein, während er
das credere durch die vorausgehende selbständige Behandlung der
Realcontracte davon ausgeschieden hat.
An die Ausdrucksweise Donell's
schließt sich Gneist an, indem ¬
er von der Stipulation ex causa antecedente, donandi causa
und mit causa futura (welcher letzteren er noch eine causa praesens ¬
anreiht) handelt. In Wirklichkeit aber ist seine Auffassung
von der der zuerst genannten Schriftsteller nicht verschieden, da er
die von ihm gewählten Bezeichnungen mit den Begriffen von solvere,
donare und credere identisch erachtet.
4) Comm. XIV. c. 10 sq.
5) S. 137.
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