Metadata : Hanausek, Gustav: Facturen und Facturaclauseln nach österreichischem Recht

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aussetzungen,  bei  deren  Vorhandensein  die  Zuständigkeit  des
Gerichts  des  in  der  Factura  angegebenen  Zahlungsortes  als
und  vom  O.  G.  H.  Adler=Clemens  II  Nr.  152  (das  H.  G.  war  anderer
Ansicht);  ferner  vom  B.  G.  Komotau  und  vom  O.  G.  H.  in  den  auf  einen
Lohnvertrag  sich  beziehenden  Erkenntnissen  ebenda  V  Nr.  881  —  Slg.
LVIII  Nr.  8007  —  (das  O.  L.  G.  war  anderer  Ansicht;  vgl.  unten
S.  94  fg.  Anm.  14;  der  betreffende  Vermerk  war  noch  dazu  mit  dem
Rechnungsstempel  überklebt  gewesen  (!);  der  O.  G.  H.  legte  auch  auf
die  Nichtbeanstandung  der  Factura  Gewicht);  ferner  vom  O.  L.  G.  und
vom  O.  G.  H.  Adler=Clemens  VI  Nr.  1107  (Slg.  XXI  Nr.  9599;  der
O.  G.  H.  hatte  auch  auf  die  Nichtbeanstandung  der  Factura  Gewicht  gelegt); ¬
  vom  H.  G.  Slg.  XIX  Nr.  8360.  (Vgl.  zu  sämmtlichen  in  diesem
Absatze  erwähnten  Erkenntnissen  oben  S.  29  Anm.  5.)
d)  Auf  die  Annahme  der  Factura,  welche  einen  den  betreffenden  Ort
als  Zahlungsort  angehenden  Vermerk  enthält,  legt  allein  Gewicht:  H.  G.
Wien  Slg.  XII  Nr.  5553  (vom  O.  L.  G.  und  vom  O.  G.  H.  bestätigt);  auf
die  vorbehaltlose  Annahme  H.  G.  Prag  Slg.  XIII  Nr.  5640  (die  Ausdehnung ¬
  des  so  begründeten  forum  contractus  auf  den  Bürgen  und  Zahler
wird  vom  O.  L.  G.  und  vom  O.  G.  H.  abgelehnt);  auf  die  anstandslose
Annahme  der  Factura  O.  G.  H.  Slg.  X  Nr.  4709  (irrelevant  Bemängelung
und  Zurdispositionsstellung  der  Waare).  Ferner  O.  G.  H.  in  der  PlenarEntscheidung ¬
  vom  11.  Nov.  1890  Z.  301  Praes.  im  Verordnungsblatt  des
Justizministeriums  1890  S.  220  und  O.  L.  G.  Slg.  XXV  Nr.  11718.
e)  Auf  die  Nichtbeanstandung  des  einen  Zahlungsort  normirenden
Facturavermerks  legen  neben  den  eben  zu  c  erwähnten  Entscheidungen  noch
die  folgenden  Erkenntnisse  entscheidendes  Gewicht:  H.  G.  Wien  in  dem  vom
O.  G.  H.  bestätigten  Erk.  Buschs  Archiv  I  S.  241,  H.  G.  Adler=Clemens
III  Nr.  320,  H.  G.  ebenda  III  Nr.  411  (hier  handelte  es  sich  nicht  um
einen  Kauf,  sondern  um  eine  Rechnung  für  Besorgung  handelsgeschäftlicher ¬
  Zeitungsinsertionen),  O.  L.  G.  und  O.  G.  H.  ebenda  IV  Nr.  535
(der  O.  G.  H.  erklärt  es  sogar  für  irrelevant,  daß  der  Käufer  die  Factura
wegen  nicht  erfolgter  Bestellung  der  an  ihn  expedirten  Waare  überhaupt ¬
  dem  Absender  zurückstellte;  er  habe  den  den  Zahlungsort  normirenden ¬
  Vermerk  besonders  beanstanden  müssen),  H.  G.  ebenda  V  Nr.  825,
O.  L.  G.  und  O.  G.  H.  ebenda  V  Nr.  861  (das  O.  L.  G.  hebt  besonders
hervor,  eine  sonstige  Beanstandung  der  Waare  sei  irrelevant);  O.  L.  G.
und  O.  G.  H.  ebenda  VI  Nr.  952  (auch  Slg.  XIX  Nr.  8290  mitg.;  das
H.  G.  hat  principiell  die  gleiche  Auffassung,  hält  aber  den  Vermerk  „zahlbar
bei  mir“  für  zweideutig);  O.  G.  H.  ebenda  VI  Nr.  1065  (Slg.  XXI  Nr.  9294;
das  Princip  gelte  nur  bei  Handelsgeschäften;  vgl.  unten  S.  95  Anm.  14);
1.  Inst.  ebenda  VI  Nr.  1100;  O.  G.  H.  Slg.  III  Nr.  1260  (Empfang  der  Waare
und  Factura;  Nichtbeanstandung  des  den  Zahlungsort  fixirenden  Facturavermerks; ¬
  irrelevant  sonstige  Bemängelung  der  Waare);  O.  G.  H.  Slg.
            
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