fullscreen : Lewis, William: ¬Die Succession des Erben in die Obligationen des Erblassers nach deutschem Recht

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daß  die  für  die  Verpflichtung  zur  Auflassung  gestellte  Bedingung,
Bezahlung  des  Restgeldes,  nicht  eingetreten  ist.  In  diesem
Sinne  findet  sich  auch  die  Vorschrift  des  Ssp.  angewendet  im
Richtst.  Landr.  C.  19.  §  3.  Geit  aver  dat  al  af  so  sprik:  her
richter,  ic  clage  dat  N.  mines  vorvaren  gelt  dar  umme  hebbe
upgeboret,  dat  he  eme  sin  len  laten  scolde,  unde  lovede  eme
dat,  unde  bidde  dat  gi  eme  tur  antwerde  biden.  Sprikt
denne  jene:  her  richter,  ic  en  hebbe  em  nicht  gelovet,  wen
mi  de  sculdiget,  deme  ic  lovede,  deme  wil  ic  halden,  so
bidde  ens  ordels,  na  deme  dat  het  dinen  vorvaren  des  erve
du  bist  lovede,  oft  hes  di  tu  rechte  icht  halden  scole,  als
he  jeneme  dun  scolde.  So  vintme  he  scole.  So  vrage  de
antwerder,  oft  he  eme  dat  gelt  icht  vul  gelden  scole,  er  het
eme  uplaten  dorve.  Dat  vintme.  So  vrage  he,  na  deme  dat
hes  nicht  vulgelden  mach,  oft  he  eme  sin  gelt  icht  scole
weddergeven.  Dat  vintme.
§  5.
Aufbewahrungs-  und  Leihvertrag.
Durch  jeden  dieser  beiden  Verträge  kommt  eine  Sache
mit  dem  Willen  des  Eigenthümers  in  den  Gewahrsam  eines
Anderen,  welcher  zugleich  die  Verpflichtung  zur  Rückgabe  derselben ¬
  übernimmt  und  hierbei,  je  nachdem  der  eine  oder  andere
Vertrag  vorliegt,  in  einem  verschiedenen  Grade  verhaftet  ist.
Dies  Letztere  erklärt  sich  daraus,  daß  der  Aufbewahrungsvertrag
das  römische  depositum,  um  des  Eigenthümers  willen,  der  Leihvertrag, ¬
  das  römische  commodatum,  im  Interesse  des  Empfängers ¬
  der  Sache  geschlossen  wird.  Hierbei  mag  es  mir  gestattet
sein,  mich  um  der  Kürze  willen  der  römischen  Ausdrücke  zu
bedienen.
Der  Depositar  haftet,  wenn  wir  die  verschiedenen  Bestimmungen ¬
  des  deutschen  Rechts,  welche  meist  auf  einen  concreten
Fall  gerichtet  sind  und  sich  so  in  eine  große  Casuistik  verlieren,
zusammenfassen  und  daraus  das  Princip  ziehen,  für  dolus  und
            
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