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wie die zwischen n. 4. und 1. denen zwischen n. 1. und 2.
ähnlich sind.
Hienach kann man für jede gegebene Elongation des
Monds seine Lichtgestalt verzeichnen, wenn man mit einem
beliebigen Halbmesser einen Kreis odwe (Fig. 23.) beschreibt,
zwey Durchmesser wo, de desselben auf einander senkrecht
zieht, von dem Punkt w an, den man als den westlichen
Mondrand betrachtet, den Bogen wa der Elongation des
Monds von der Sonne gleich nimmt, af auf wo senkrecht
zieht, und um de als große Axe eine halbe Ellipse durch
den Punkt f beschreibt, deren halbe kleine Axe der (f gleich
ist. Die Uebereinstimmung der nach dieser Regel bestimmten ¬
Lichtgestalten des Monds mit den §. 60. angeführten
Erscheinungen zeigt, daß die uns zugekehrte Oberfläche des
Monds nahe sphärisch ist.
§. 72. Wegen der Neigung der Mondsbahn gegen die
Ekliptik erfordert die genauere Bestimmung der Mondsphasen
noch folgende Betrachtungen. Die gerade Linie, welche die Mittelpunkte ¬
der Erde und des Monds miteinander verbindet, ist
gegen die Ekliptik um einen Winkel geneigt, dessen Maas die
Breite des Monds ist, und der Neigungswinkel der von dem
Mittelpunkt des Monds an den Mittelpunkt der Sonne gezogenen ¬
geraden Linie ist der von der Sonne aus gesehenen Breite
des Monds gleich, welcher übrigens unbeträchtlich ist, da vermöge ¬
des vorhergehenden §. der Halbmesser der Mondsbahn
von der Sonne aus gesehen nur unter einem Winkel von etwa
9 Min. erscheint. Demnach kann letztere Linie als in der Ekliptik ¬
liegend angenommen werden, und alsdenn ist, wenn VS
(Fig. 21.) die Länge der Sonne, Vl die Länge des Monds, und
Ll seine Breite ist, der Bogen SL eines grösten durch die Sonne ¬
und den Mond gelegten Kreises der Abstand des Monds von
der Sonne. In dem sphärischen Dreyeck SLl verhält sich nun
Sin. tot. : Cos. Ll = Cos. SI : Cos. SL
wodurch man mittelst des Ueberschußes Sl der in der Ekliptik
gerechneten Länge des Monds über die der Sonne und der Mondsbreite ¬
den Bogen SL findet. Zu diesem muß man noch den
Winkel ESe (Fig. 22.) hinzufügen, welcher nahe
Sin. SEe ist weil
— (8’50“6) Sin. tot.
Se : Ee — Sin. SEe : Sin. ESe