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absoluten Zinsfußes bewog neue Gesetzgebungen, 9) nur
mit Modifikationen ein Maaß vorzuschreiben. Die Anwendbarkeit =
des Verbotes der usurae ultra alterum tantum -
war immer bestritten. 10
1) 10 =20. Proz. s. Bew. in Gesetzen von Jaroslav für Nowgorod in
Karamsin russ. Gesch. II. S. 47. Hallam gesch. Darstellung des Zustandes =
von Europa; II. S. 600. Ochs Gesch. von Basel; II. S.
435. Meiern Gedanken von Rechtm. des 6ten Zinsthalers; S. 100.
2) Glosse zum Sachsensp. l. 54. 3) C. 1. C. XIV. qu. 3. C. 1. 4.
6. X. de usur. Michaelis mosaisch. Recht. III Thl. §. 152. 5. 4,
C. 1. 2. extr. com. de emt. et vend. Eichhorn 111. §. 450. 5) R.
Pol. O. 1530. Tit. 26. §. 8. R. P. v. 1548. tit. 17. §. 8. von 1577.
tit. 17. §. 9. 6) R. Dep. A. von 1600. §. 139. 7) von Sachsen
Curtius 111. S. 114. von Würtenberg, Weishaar 111. S. 33. Baier.
Landr. II Thl. Cap. 3. §. 21. 8) Nassau. LandesO. P. 1. Cap. 9.
§. 7. Oldenburg. Oetken Corp. Const. Suppl. JII. p. 154. von
Schwarzburg, s. Hellbach Privatr. S. 12. von Braunschweig, Selchow =
braunschw. Privatr. §. 341. von Meklenburg, s. Spalding Repert. =
S. 664. von Gotha, neue Beifügen, S. 679. Holstein Corp.
Const. Hols. I. p. 112. von der Mark, Scheplitz, P. IV. tit. 1. §. 1.
Ostpreuss. Landr. Zusatz 22. Hamburg. Stat. P. II. Tit. 1. §. 4. s.
noch Meiern Gedanken von der Rechtmäßigkeit des 6ten Zinsthalers.
Hannover, 1732. Hufeland in den Beitr. nr. 2. S. 21. Hugo civ.
Magaz. II. S. 196. Runde, §. 205. 9) Oesterr. Wucherges. vom 2
Dec. 1803. Zeiller jährl. Beitr. 11. S. 158. Preuß. Ges. vom 15
Febr. 1809. Kleins Annalen XXVI. S. 249. Bad. Landr. 1907.
10) Ludewig diff. jur. rom. et germ. in usur. ultr. alt.
a. b.
tant. Halae, 1741. Gottschalk annal. jur. sax. C. 10. Langsdorf
von den usur. ult. alt. tant. und deren Rechtmäßigkeit. Mannheim
1778. Zangen pract. Rechtserörter. II. nr. 5.
§. 164. Obrigkeitliche Bestätigung und schriftliche Errichtung
von Verträgen.
Uebergang der einst vor der Gemeinde vorgegangenen =
Geschäfte auf die Obrigkeit, Jnteresse der Gutsherren, =
Ausbildung der Rüksicht einer Obervormundschaft =
der Gesetzgebung über Bürger und Bauern, veranlaßten =
die Landesrechte, 1) bei mehreren Verträgen
obrigkeitliche Bestätigung 2) zu verlangen, oder bei anderen ¬
wenigstens die schriftliche Errichtung zur Gültigkeit =
zu gebieten. 3) Verschieden davon sind die Fälle,
wo die Partheien nur des künftigen Beweises wegen
obrigkeitliche Jntervention nachsuchen; oder zur Erlangung =
gewisser Vortheile die Schrift gehört, z. B. bei
Wechsel, oder zum Klagerecht nothwendig ist. 4) Auch
eine gehörig von den Partheien unterschriebene Punktation =
ist verbindlich.5) Nach der Praxis 6) wird, wenn
auch gerichtliche Bestätigung vorgeschrieben war, aber