Metadata : Egger, Augustinus: ¬Die christliche Mutter


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348  Am  letzten  Tage  wird  sie  lachen.
sich  erforschen  und  mit  neuen  Vorsätzen
ausrüsten.  In  heiligen  Augenblicken,
wie  bei  dem  Empfang  der  heiligen  Sakramente -
  oder  sonst  beim  Kirchenbesuch
wird  ihr  das  nicht  schwer  fallen.  Aber
sie  soll  vorsorgen,  daß  diese  heilsamen  Gedanken -
  sie  auch  in  das  tägliche  Leben
begleiten.  Das  Leben  der  Mutter  ist
meistens  ausgefüllt  mit  zerstreuenden
Arbeiten  und  drückenden  Sorgen.  Wenn
sie  sich  ganz  in  dieses  unruhige  Gewirre -
  des  Alltagslebens  verliert,  ohne
die  Seele  nach  oben  zu  erheben,  wenn
sie  in  den  Tag  hinein  lebt,  ohne  an
das  Ende  zu  denken,  ohne  auf  das
letzte  Ziel  hinzublicken,  so  wird  sie
nur  Irdisches  anstreben,  und  die  Gnaden -
  und  Segnungen,  die  der  Herr  für
sie  bereit  hat,  werden  unbenutzt  vorübergehen. -
  Viele  Mütter  entbehren
mitten  im  Christentum  des  Geistes  und
der  Gnaden  des  Christentums.  Wie  der
Wanderer  auf  beschwerlicher  Reise  von
Zeit  zu  Zeit  ausruht,  frischen  Atem
Digitalisierungsvorlage:
Junan  Developme
            
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