Vorrede
schine ohne Aufziehwehr vergleichen kann; und endlich
zeige ich das Mittel, den zu erwartenden Effect zu
bestimmen. Jch beschließe diesen Abschnitt und den
ersten Theil mit einer allgemeinen Aufgabe, deren
Auflösung die Anwendung vorhergehender Sätze
auf den Bau hydraulischer Maschinen zu erkennen
giebt.
Jn dem zweeten Theile gebe ich die wahre Theorie ¬
der Getraidemühlen, ein Gegenstand, welcher
alle Länder, wo Brodt gegessen wird, angehet,
und der niemals so behandelt worden ist, wie es
hätte geschehen sollen. Jch theile diesen Theil in
drey Abschnitte, wovon der erste alles das enthält, ¬
was die Steine und ihre Würkung auf das
Getraide betrifft. Nach einer kurzen Beschreibung ¬
dieser Maschinen zeige ich, daß die reibenden ¬
Flächen der Steine rauh und kantig seyn
müßen; daß diese Einrichtung eine zitternde Bewegung ¬
bey dem Läufer verursachen müsse; daß
der Steg elastisch, und daß, alles übrige gleich
gesetzt, der Querschnitt des Steges dem Gewichte ¬
der Vorrichtung des Läufers proportional seyn
müsse. Ich zeige, daß der Widerstand des Getraides ¬
unter dem Steine mit der gewöhnlichen
Friction in einem Verhältnisse stehen könne; daß
man bey Verminderung des Gewichtes des Läufers =
denselben Effect, wie vorher, durch Vermehrung ¬
seiner Geschwindigkeit würde hervorbringen =
können, daß es aber zu dieser Absicht besser
sey, dasselbe Gewicht und dieselbe Geschwindigkeit
bey=