Inhaltsverzeichnis : Fabre, Jean-Antoine: Herrn Fabres Versuch über die vorteilhafteste Bauart hydraulischer Maschinen und insbesondere der Getraidemühlen

Vorrede
schine  ohne  Aufziehwehr  vergleichen  kann;  und  endlich
zeige  ich  das  Mittel,  den  zu  erwartenden  Effect  zu
bestimmen.  Jch  beschließe  diesen  Abschnitt  und  den
ersten  Theil  mit  einer  allgemeinen  Aufgabe,  deren
Auflösung  die  Anwendung  vorhergehender  Sätze
auf  den  Bau  hydraulischer  Maschinen  zu  erkennen
giebt.
Jn  dem  zweeten  Theile  gebe  ich  die  wahre  Theorie ¬
  der  Getraidemühlen,  ein  Gegenstand,  welcher
alle  Länder,  wo  Brodt  gegessen  wird,  angehet,
und  der  niemals  so  behandelt  worden  ist,  wie  es
hätte  geschehen  sollen.  Jch  theile  diesen  Theil  in
drey  Abschnitte,  wovon  der  erste  alles  das  enthält, ¬
  was  die  Steine  und  ihre  Würkung  auf  das
Getraide  betrifft.  Nach  einer  kurzen  Beschreibung ¬
  dieser  Maschinen  zeige  ich,  daß  die  reibenden ¬
  Flächen  der  Steine  rauh  und  kantig  seyn
müßen;  daß  diese  Einrichtung  eine  zitternde  Bewegung ¬
  bey  dem  Läufer  verursachen  müsse;  daß
der  Steg  elastisch,  und  daß,  alles  übrige  gleich
gesetzt,  der  Querschnitt  des  Steges  dem  Gewichte ¬
  der  Vorrichtung  des  Läufers  proportional  seyn
müsse.  Ich  zeige,  daß  der  Widerstand  des  Getraides ¬
  unter  dem  Steine  mit  der  gewöhnlichen
Friction  in  einem  Verhältnisse  stehen  könne;  daß
man  bey  Verminderung  des  Gewichtes  des  Läufers =
  denselben  Effect,  wie  vorher,  durch  Vermehrung ¬
  seiner  Geschwindigkeit  würde  hervorbringen =
  können,  daß  es  aber  zu  dieser  Absicht  besser
sey,  dasselbe  Gewicht  und  dieselbe  Geschwindigkeit
bey=
            
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