Metadaten : Keim, Johann H.: Geistliches ABC für die christliche Familie

Communion.
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„Wo  Glaube,  da  Liebe,
Wo  Liebe,  da  Friede,
Wo  Friede,  da  Segen,
Wo  Segen,  da  Gott,
Wo  Gott,  keine  Not."
Ja,  solange  christliche  Eheleute  gerne  und  oft  zum  Tische
des  Herrn  gehen,  solange  steht  es  gut  in  der  Familie,  der
Christus  auf  diese  Weise  nahe  gebracht  wird.  Wie  könnte
er,  der  Urheber  und  Spender  aller  Gnaden,  sich  mit  den
Seelen  der  christlichen  Eheleute  vereinigen,  ohne  ihnen  von
dem  Reichtum  seiner  himmlischen  Schätze  mitzuteilen?  Undenkbar! -
  Durch  seine  Nähe  wird  das  Gnadenleben  in  ihnen
gestärkt  und  erhöht,  durch  ihn  erhalten  sie  neue  Lust  und
Kraft  zum  Guten.  Ist  es  nicht  wahr?  Wann  sind  wir
besser  aufgelegt  zum  Gutestun,  wann  haben  wir  mehr
Freudigkeit  im  Dienste  Gottes,  wann  mehr  Trost  und  Ergebung -
  im  Leiden,  wann  mehr  Festigkeit  und  Ausdauer  in
der  Tugend,  wann  mehr  Liebe  zum  Gebet  und  zu  andern
guten  Werken  empfunden  als  gerade  dann,  wenn  wir  mit
wohlvorbereitetem  Herzen  zum  Tische  des  Herrn  gegangen
und  das  Brot  der  Starken  empfangen  hatten?  Was  uns
vorher  fast  unmöglich  erschien,  kam  uns  dann  leicht  vor;
es  war  uns,  als  ob.  ein  ganz  anderer  Geist  in  uns  wohnte
und  neues  Leben  durch  unsere  Seele  strömte.  „Wer  mich
ißt,  wird  leben  um  meinetwillen."  Das  ist  es  ja,  was
der  Heiland  immer  hervorhebt,  das  Leben  in  ihm.  „Wer
mein  Fleisch  ißt  und  mein  Blut  trinkt,  der  bleibt  in
mir  und  ich  in  ihm."  Das  Gnadenleben  mit  seinen  Schätzen
wird  in  die  Seele  gegossen,  und  der  Mensch  fühlt  sich  stark
in  Gott;  „ich  kann  alles  in  dem,  der  mich  stärkt".  In
Christus  und  mit  Christus  wird  der  Christ  leicht  nach  seinem
Digitalisierungsvorlage:
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Erzbischöfliche  Akademische
Max-Planck-Institut  für  Bildungsforschung
othek  Paderborn(
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