Communion.
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„Wo Glaube, da Liebe,
Wo Liebe, da Friede,
Wo Friede, da Segen,
Wo Segen, da Gott,
Wo Gott, keine Not."
Ja, solange christliche Eheleute gerne und oft zum Tische
des Herrn gehen, solange steht es gut in der Familie, der
Christus auf diese Weise nahe gebracht wird. Wie könnte
er, der Urheber und Spender aller Gnaden, sich mit den
Seelen der christlichen Eheleute vereinigen, ohne ihnen von
dem Reichtum seiner himmlischen Schätze mitzuteilen? Undenkbar! -
Durch seine Nähe wird das Gnadenleben in ihnen
gestärkt und erhöht, durch ihn erhalten sie neue Lust und
Kraft zum Guten. Ist es nicht wahr? Wann sind wir
besser aufgelegt zum Gutestun, wann haben wir mehr
Freudigkeit im Dienste Gottes, wann mehr Trost und Ergebung -
im Leiden, wann mehr Festigkeit und Ausdauer in
der Tugend, wann mehr Liebe zum Gebet und zu andern
guten Werken empfunden als gerade dann, wenn wir mit
wohlvorbereitetem Herzen zum Tische des Herrn gegangen
und das Brot der Starken empfangen hatten? Was uns
vorher fast unmöglich erschien, kam uns dann leicht vor;
es war uns, als ob. ein ganz anderer Geist in uns wohnte
und neues Leben durch unsere Seele strömte. „Wer mich
ißt, wird leben um meinetwillen." Das ist es ja, was
der Heiland immer hervorhebt, das Leben in ihm. „Wer
mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in
mir und ich in ihm." Das Gnadenleben mit seinen Schätzen
wird in die Seele gegossen, und der Mensch fühlt sich stark
in Gott; „ich kann alles in dem, der mich stärkt". In
Christus und mit Christus wird der Christ leicht nach seinem
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