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theils weniger Masse liefert, theils auch weniger nahrhaftes
Futter. Wenn man dabei annimmt, daß sich das Gewicht des
Grases zu dem des trocknen Heues wie 4 zu 1 verhält*),
so würde man bei dem einmaligen Ausgrafen folgenden Ertrag ¬
für einen Morgen sensenreinen Boden an grünem Grafe
für 1 Jahr rechnen können.
Grasertrag.
Heuertrag.
Bemerkung.
Klasse.
Pfund
Pfund
Es ist angenommen, daß 4 Pfund
5760
2400
I.
Gras 1 Pfund Heu liefern, daß
4800
2000—2400
II.
aber nur der gesammten jährli3360 ¬
1400—2000
III.
chen Grasproduktion durch das Aus2280 =
950—1400
IV.
grafen gewonnen werden.
1920
800— 950
1560
650— 800
VI.
Von diesem Ertrage gehen die Flächen ab, welche von
dem Holze eingenommen oder überschirmt werden, da innerhalb ¬
des Blattschirmes niemals der Graswuchs so reichlich ist
daß er mit der Sichel benutzt werden könnte. Im Niederwalde ¬
kann man häufig die Zahl der Mutterstöcke, die durchschnittlich ¬
auf dem Morgen vorhanden sind, bestimmen, und
wenn man dann den durchschnittlichen Flächeninhalt ermittelt,
den ein Mutterstock einnimmt, so erhält man dadurch einen
Abhalt zur Bestimmung der in Abzug zu bringenden Flache.
Im Mittelwalde tritt dazu noch die Schirmfläche des Oberbaumes, ¬
und sehr große Bäume verdämmen sogar noch über
diese hinaus. In jungen Beständen, bei denen sich die Mutterstocke ¬
nicht auszählen lassen, weil der Bestand auch aus Samenpflanzen, ¬
Wurzelbrut und Senkern besteht, müssen die kleinen
—
*) Dies Verhältniß kann ein sehr abweichendes sein, indem junge
faftige Gräfer bei dem Trocknen weit mehr am Gewicht verlieren als
ausgewachsene, bei denen sich Halme und Stengel schon voll ausgebildet
haben, weshalb die hier gegebenen Zahlen nur als durchschnittliche Beispielszahlen ¬
anzusehen sind.