Metadaten : Ausführliche Erläuterung der Pandecten nach Hellfeld (Theil 4, Abt. 1)

De  edendo.
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Klager  eigentlich  für  eine  Klage  von  den  mehreren  erwaͤhlet ¬
  haͤtte,  so  erfordert  es  die  Pflicht  des  Richters,  der  Intention ¬
  des  klagenden  Theils  gemaͤß,  diejenige  fuͤr  angestellt
72)
zu  halten,  welche  demselben  am  vortheilhaftesten  ist
Hat  nun  derselbe  durch  die  angestellte  Klage  seinen  Endzweck ¬
  vollkommen  erreicht,  so  sind  die  uͤbrigen  Klagen  hier72). ¬
  Im  entgegen  gesetzten  Falle  aber  kommt
mit  erloschen
es
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der  anstellen  könne,  wie  sie  Pet.  FABER  in  Commentar.  ad
dict.  L.  und  Herm.  a  VIANEN  in  Diss.  de  Concursu  actionum
Cap.  II.  §.  1.  richtiger  erklärt  haben.
22)  L.  66.  D.  de  ludiciis.  S.  Schmidts  Lehrbuch  von  Klagen =
  §.  63.  und  Ernst  Gottfr.  Schmidts  theor.  pract.
Commentar  über  seines  Vaters  Lehrbuch  1.  Band  S.  95.
73)  L.  34.  §.  1.  D.  de  Obligat.  et  action.  Si  is,  cui  rem
commodavero,  eam  surripuerit,  tenebitur  quidem  et  commodati ¬
  actione  et  condictione;  sed  altera  actio  alteram  perimit,
aut  ipso  iure  aut  per  exceptionem,  quod  est  tutius.  Die  andere ¬
  Klage  erlöscht  nämlich,  wenn  der  Kläger  durch  die  angestellte =
  seine  völlige  Befriedigung  erhalten,  wie  aus  L.  18.
§.  ult.  D.  de  pecun.  constit.  und  L.  28.  D.  de  act.  emti  vend.
erhellet;  und  zwar  erlöscht  sie  ipso  iure,  wenn  sie  eine  actio
bonae  fidei  ist,  quia  iudicia  bonae  fidei  propter  benignam  eorum
naturam  continent  in  se  doli  mali  exceptionem,  ita  ut  etiam
non  opposita  suppleatur  officio  iudicis.  L.  84.  §.  5.  D.  de
legat.  I.  L.  3.  D.  de  Resc.  Vendit.  L.  38.  D.  de  heredit.
petit.  L.  21.  D.  solut.  matrim.  Hingegen  per  exceptionem
alsdann,  wenn  dieselbe  eine  actio  stricti  iuris  ist,  und  zwar
ist  dieses  die  exceptio  doli,  L.  25.  D.  de  admin.  tut.  L.  3.
§.  15.  D.  de  tab.  exhih.  welche  der  Prätor  aus  dem  triftigen
Grunde  ertheilt,  damit  niemand  sich  unter  dem  Schein  des
Rechts  zum  Schaden  des  andern  auf  eine  unbillige  Art  bereichere. =
  L.  1.  §.  1.  D.  de  doli  mali  et  met.  except.  S.  cuJACIUS ¬
  in  Commentar.  ad  dict.  L.  34.  DONELLUS  Lib.  XXI.
Com¬
            
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