Volltext : Tesch-Römer, Clemens: Identitätsprojekte und Identitätstransformationen im mittleren Erwachsenenalter

Methode
(f)  Beruf
Hier  wird  nach  der  Bedeutung  des  Berufs  für  die  Person  gefragt,  wobei  explizit  nach  dem
Lebenssinn  im  Zusammenhang  mit  dem  Beruf  gefragt  wird.  Dabei  geht  es  um  die
Erfahrungen  der  Person  im  Arbeitsleben,  beispielsweise  um  Auseinandersetzungen  mit  Vorgesetzten, -
  besondere  Fähigkeiten  im  Beruf  und  Hilfe  am  Arbeitsplatz.  Schließlich  wird  um
eine  Einschätzung  des  Arbeitslebens  gebeten  (22  Fragen).
(g)  Familie  und  Kinder
In  diesen  Abschnitten  wird  nach  der  Bedeutung  von  Familie  und  Kindern  für  die  Person  gefragt, -
  wobei  explizit  der  Lebenssinn  im  Zusammenhang  mit  Familie  und  Kindern  thematisiert
wird.  Zur  Sprache  kommt  auch  die  Gestaltung  der  Ehe  sowie  Probleme  in  der  Beziehung
zum  Ehepartner  wegen  eigener  Aktivitäten  zur  Selbstverwirklichung.  Schließlich  wird  nach
der  Bedeutung  der  eigenen  Kinder  für  die  Person  gefragt.  Diese  Fragen  unterscheiden  sich  in
Zahl  und  Formulierung  für  die  Gruppen  der  verheirateten,  der  in  einer  "freien"  (nichtlegalisierten) -
  Beziehung  lebenden  und  der  alleinstehenden  Personen  (29  Fragen  für
Verheiratete,  27  Fragen  für  Personen,  die  in  einer  Beziehung  leben,  25  Fragen  für
Alleinstehende).
(h)  Freizeit  und  Urlau
In  diesen  Abschnitten  wird  nach  der  Bedeutung  von  Freizeit  und  Urlaub  für  die  Person  gefragt. -
  Es  geht  dabei  um  Freizeitaktivitäten  und  um  Erfahrungen  mit  Alkohol  und  Drogen.
Schließlich  wird  nach  der  Bedeutung  von  Urlaub  für  die  Person  gefragt.  Dabei  geht  es  auch
um  die  Frage,  ob  die  Person  besondere  Vorkehrungen  trifft  (Halbtagsstelle,  "jobben"),  um
genügend  Zeit  für  Freizeit  und  Urlaub  zu  haben  (18  Fragen).
(i)  Zukunftserwartungen
Im  letzten  Abschnitt  geht  es  um  die  Zukunftserwartungen  der  Person.  Dabei  wird  nach
Erwartungen  sowohl  für  das  hohe  Alter  und  als  auch  für  die  Zeit  zehn  Jahre  nach  dem  Zeitpunkt -
  des  Interviews  gefragt  (6  Fragen).
Nach  dem  Interview  wurden  der  Untersuchungsperson  zwei  kurze  Beschreibungen  von  Dilemma-Situationen -
  vorgelegt.  In  den  beschriebenen  Situationen  geht  es  jeweils  um  eine  Person, -
  die  zwischen  zwei  Handlungsalternativen  zu  wählen  hat.  Der  Konflikt  begründet  sich  in
den  gegensätzlichen  Werten,  die  durch  die  beiden  Alternativen  angesprochen  wurden:
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