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geraten, wie es in pathogenen Systemen der Fall ist, die
an einmal fixierten Images festhalten müssen, um das Familiensystem -
in einem wenn auch artifiziellen Gleichgewicht halten
zu können.
Images bilden sich einmal aufgrund normativer Erwartungen, die
an bestimmten Rollen haften sowie aufgrund von Erfahrungen, die
Ego mit Alter als Interpret seiner jeweiligen Rolle macht. Dabei -
spielen sowohl reale wie projizierte Persönlichkeitsmerkmale -
eine Rolle, ebenso die Bewertung, die die jeweilige Person -
oder Beziehung von dritter Seite erfährt.
Die jeweiligen in einem Familiensystem existierenden Images
sind in der Regel nicht identisch, sondern differieren in
erheblichem Ausmaß. Diese Verschiedenheit ist gleichsam ein
natürliches Produkt geschlechts- und altersspezifischer Differenzen -
sowie Ausdruck individuierter Persönlichkeitsstrukturen. -
Der Fall einer völligen Kongruenz der in einer Familie
herrschenden Images ist als pathologisch zu betrachten, da
eine solche Kongruenz nur aufgrund erzwungener Bedeutungsidentität -
zustande kommen kann, die die völlige Aufgabe personaler -
Identität voraussetzen würde.
Die Verschiedenheit der Images wird dann allerdings zum Gradmesser -
nach Schweregraden variierender Konflikte, wenn zum
Beispiel Ego Alter ein Image ansinnt, das dieser mit seinem
Selbstbild nicht vereinbaren kann oder das dem Entwurf dessen,
wie er von Ego gesehen werden möchte, nicht nur nicht entspricht, -
sondern diesem völlig entgegengesetzt ist. Das heißt,
wenn Images innerhalb einer diffusen Sozialbeziehung systemstabilisierenden -
Charakter haben soll, der nicht einem pathologischen -
Gleichgewicht, sondern der wechselseitigen Identitätssicherung -
dient, müssen sie nicht identisch, sondern kompatibel -
sein.
Die Autoren unterscheiden drei Formen der Inkongruenz von
Images:
a) Das Image, das Ego von Alter hat, entspricht nicht seiner
Vorstellung, von dem, wie er sich Alter wünscht oder wie