Full text: Züntl, Sigismund: Rede von einigen Fehlern der häuslichen Erziehung und ihrem Einfluße auf die öffentliche, welche die Jugend in den Schulen erhält

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mit sich fortspült. — So wird auch er hinaus= 
stuͤrmen in die Welt, und uns wird nichts uͤbrig 
bleiben, als bey der Aufnahme dieses ihres neuen 
Buͤrgers sie und ihn zugleich zu betauern. 
Und hiemit hätte ich heute freylich so man= 
ches Nützliche gesagt. — Allein vielleicht habe 
ich die Geduld meiner Zuhoͤrer nur zu lange mi߬ 
brauchet? Und doch kann ich versichern, daß 
ich so mäßig war, von hundert Dingen, die 
ich sagen konnte, nur zehn zu sagen. — Vielleicht 
aber waren auch diese zehn zu geringfaͤhig, als 
daß ich damit Zeit und Worte haͤtte verzehren 
sollen? Allein in einem wohlgeordneten Hause 
trachtet man ja auch eine kleine Feuerfunke zu 
löschen, wenn sie im Stande ist, in der Folge 
einen Brand zu verursachen. — Und nun noch 
ein Vielleicht! — Vielleicht habe ich dießmal 
wieder ohne merkbare Frucht und Wirkung ge¬ 
redet. — Dann will ich im beruhigenden Be¬ 
wußtseyn schließen, daß wenigst ich meine 
Pflicht erfüllet habe. 
—
	        
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