Full text: Züntl, Sigismund: Rede von einigen Fehlern der häuslichen Erziehung und ihrem Einfluße auf die öffentliche, welche die Jugend in den Schulen erhält

 
 
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Allein warum muß ich hier abermal Din= 
ge ruͤgen, die unsrer haͤuslichen Erziehung 
eben nicht zur Ehre gereichen? Und doch 
muß ichs. Am Aufdecken, sagte bey einer 
ähnlichen Gelegenheit einer meiner Kollegen, 
und ich wiederhole es mit vollkommen glei¬ 
cher Gesinnung, am Aufdecken der Schwach, 
heiten und Mängel habe ich gewiß keine Lust; 
aber ich habe auch nicht Gleichgiltigkeit genug, 
zu schweigen, wenn ich aus kleinscheinenden 
Dingen ins Grosse gehende Wirkungen her= 
vorgebracht sehe, die, wie der Wäͤlder ver= 
heerende Holzwurm, um sich fressen. 
Alles das, was ein Lehrer die Zeit über, 
während welcher er die ihm anvertraute Schul¬ 
jugend unter seinen Händen hat, thun kann, 
besteht darin, daß er ihr die treffenden Auf= 
gaben uͤber jeden Lehrgegenstand von Tage 
zu Tage anweise, erkläre, sie nachmal dar¬ 
über 
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