Full text: Peters, F.: ¬Das junge Mädchen im Verkehre mit der Welt

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Fleisch das unsrige, so ertheilt es unserem Leibe 
in überfließendem Maße die Jungfräulichkeit. Der 
heil. Bernhard sagt daher: „Empfindest du den 
Reiz des Fleisches nicht mehr oder nicht in so 
heftigem Grade mehr, so schreibe das der heiligen 
Communion zu." Daraus folgt, daß eine Jung¬ 
frau, wofern sie die Tugend der Engel unversehrt 
zu erhalten gewillt ist, oft die heiligen Sakramente 
empfangen und sich mit Jesu jungfräulichem Fleisch 
und Blute speisen soll. Hüte sie sich aber wohl, 
Gott zu versuchen und ohne genügende Gründe 
ein Wunder von Ihm zu fordern. Gehe sie nicht 
in's Feuer, ohne brennen zu wollen, d. h. begebe 
sie sich nicht freiwillig in Gefahr zu sündigen mit 
dem vermessentlichen Vertrauen, daß Gott sie wohl 
in Schutz nehmen und ihr helfen werde, stehen 
zu bleiben! Wer sich muthwillig in Gefahr be¬ 
gibt, kommt darin um. 
Außer dem, einem Jeden nothwendigen Mittel 
des Gebetes und der heiligen Communion zur 
Wahrung der Unschuld kommen für eine in dem 
Weltgewimmel lebende Jungfrau noch andere 
Schutzmittel in Betracht, die von ihr wohl zu be¬ 
herzigen und zu beobachten sind, um in den 
Wellenschlägen des Weltmeeres nicht unterzugehen: 
Es sind deren drei, die in Folgendem zur Ver¬ 
handlung kommen. 
 
Vo 
Digitali 
Max Planck institute for kluman Developmae
	        
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