Full text: Peters, F.: ¬Das junge Mädchen im Verkehre mit der Welt

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oder aber den Verlust der Unschuld; es gilt, 
das Kleid der heiligmachenden Gnade entweder 
unversehrt zu bewahren, oder — es zu zerfetzen; 
den Himmel zu gewinnen, oder zu verlieren, 
ein Engel zu verbleiben durch die Erhaltung der 
jungfräulichen Reinheit, oder durch Schädigung 
derselben ein Teufel zu werden, — woraus für 
die Jungfrau die theure Pflicht erhellt, zur Ver¬ 
meidung oder Abwendung der Gefahren die er¬ 
forderlichen Mittel kennen zu lernen und getreulich 
anzuwenden. Zu diesen gehört als erstes und 
allernothwendigstes Mittel, ohne welches alle 
übrigen nichts helfen — das Gebet. „Ohne 
mich könnet ihr nichts," hat ja der Erlöser Selbst 
gesagt. Ohne Gottes Hilfe wird ein junges Mäd- 
chen den ihr drohenden Gefahren gegenüber nicht 
Stand halten. Gott aber verleihet nur den Ihn 
Bittenden seine Gnade. — Ein Mädchen also, das 
nicht bittet und betet, erlangt die göttliche Gnade 
nicht — und wird verloren gehen. „Bittet und 
ihr werdet empfangen!" Wer nicht bittet, em¬ 
pfängt auch nicht. — Gott kennt des Menschen 
Schwäche und kommt ihm zu Hilfe. Zu unserer 
Stärkung im Kampfe hat Er die heiligen Sakra¬ 
mente eingesetzt und will uns sogar mit seinem 
eigenen, anbetungswürdigen Fleisch und Blute 
nähren. Berührt dieses göttliche, jungfräuliche 
 
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Univ
	        
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