Full text: Egger, Augustinus: ¬Die christliche Mutter

304 Die Mutter und die Welt. 
Matth. 16, 24.) Darum gewöhne sie 
die Kinder an Selbstbeherrschung und 
Mäßigkeit. Der heilige Johannes sagt: 
Das ist der Sieg, der die Welt über¬ 
windet, unser Glaube. (l. Joh. 5, 4.) 
Darum pflanze sie den Kindern jenen 
lebendigen Glauben ein, auf dem die 
Gottesfurcht 
beruht. Christus sagt: 
Ohne Mich könnt ihr nichts thun. 
(Joh. 15, 5.) Was uns stärken muß, 
ist die Gnade. Darum lehre sie die 
Kinder, ihre Seelen als Tempel des 
heiligen Geistes heilig zu 
halten, auf 
die Gnade 
die Gnade zu vertrauen, 
mitzuwirken. 
zu suchen und derselben 
Dann kann sie mit dem heiligen Jo- 
hannes zu ihren Kindern sagen: Meine 
Kindlein, der in euch ist, ist stärker, 
als der in der Welt ist. (I. Joh. 4, 4.) 
Und damit die Mutter selber nie 
versucht werde, den Geist der Welt auf 
die Erziehung einwirken zu lassen, muß 
sie an sich selber diese Erfordernisse 
des Sieges über die Welt besitzen und 
E 
5 
Digitalisierungsvorlage: 
Bibliothek des Bischöflichen F 
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung 
Max
	        
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