Full text: Egger, Augustinus: ¬Die christliche Mutter

27. Ein gesunder Geist in einem
gesunden Körper.

1. Der Leib des Menschen ist durch
die Verbindung mit der unsterblichen
Seele weit erhoben worden über die
andern lebenden Wesen, die uns um-
geben. Er ist sterblich, aber er wird
wieder zum Leben auferweckt werden;
er ist infolge der Sünde zu einem Sitze
der bösen Begierlichkeit geworden, soll
aber durch die Gnade ein Tempel des
heiligen Geistes werden; er ist gebildet
aus dem Staub der Erde, aber doch
soll er der Seele für die höchsten und
heiligsten Verrichtungen als Werkzeug
dienen. Darum ist es für die zeitliche
Wohlfahrt und das Seelenheil von Wich-
tigkeit, wie der Leib namentlich in den
Kinderjahren behandelt wird. Die
Pflanzen und Blüten in der Natur sind
nie empfindlicher als in der ersten
Frühlingszeit, und das gleiche ist der
Fall mit dem Gewächse des menschlichen

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