Full text: Egger, Augustinus: ¬Die christliche Mutter

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Das Schulkind. 
an das Gebet gewöhnt 
sen Jahren 
werden; denn bis ins Alter wird er 
nur beten, wenn ihm das Gebet in 
der Jugend zur süßen Gewohnheit ge¬ 
worden ist. Das ist für unzählige 
So 
von entscheidender Bedeutung. 
lange der junge Christ betet, so lange 
ist er nicht verloren, dagegen ist die 
Vernachlässigung des Gebetes meistens 
der erste Schritt, mit dem er den Weg 
des Verderbens betritt. 
Die Mutter soll die täglichen Ge¬ 
Kinder zu ihren ei¬ 
bete der größeren 
genen machen, dieselben so viel mög¬ 
lich mit ihnen gemeinsam verrichten. 
Das Tischgebet soll für die ganze Fa¬ 
milie gemeinsam sein und dabei sollen 
alle Erwachsenen den Kindern ein 
erbauliches Beispiel geben. In diesem 
Punkte wirkt das böse Beispiel beson- 
ders nachteilig. Im übrigen überlade 
man die Kinder nicht mit allzuviel 
Gebeten, aber man bestehe darauf, daß 
das, was gebetet wird, regelmäßig, er¬ 
D 
E 
Digitalisierungsvorlage: 
Bibliothek des Bischöflichen Priester: 
Max-Planck-Institut für Bildungsforschung 
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