Full text: Egger, Augustinus: ¬Die christliche Mutter

Grunde, sondern schon sehr frühe muß
darauf gehalten werden, daß es dieses
aus einem guten Beweggrund thut.
Der nächste Grund ist der Wille der
Eltern, daran muß sich die Gottes-
furcht und die Rücksicht auf das eigene
Heil anschließen. Das Gewissen muß
so früh als möglich geweckt werden
und den elterlichen Willen unterstützen,
den es später ganz ersetzen muß. Auf
dieses Fundament muß die christliche
Erziehung die Sittlichkeit in dem Kinde
bauen, wenn sie haltbar werden soll.
Mit Versprechungen zieht man die Seele
des Kindes von diesen höheren Beweg-
gründen ab, es wird verleitet, das Gute
zu thun wegen einem sinnlichen Genuß,
wegen einem Apfel u.s.w., und wird
so eigentlich dazu erzogen, die wahren
sittlichen Beweggründe mit niedrigen
sinnlichen Berechnungen zu vertauschen.
Diese scheinbar unbedeutenden Anfänge
können später bedenkliche Folgen haben.
Ebenso schädlich wirkt es, wenn man

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer