Full text: Egger, Augustinus: ¬Die christliche Mutter

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Das Weib und die Welt. 
gänglich, die meisten bekommen es gar 
nicht, niemand wird dadurch glücklich 
und zufrieden, und jedenfalls dauert 
das Glück nur einen Augenblick. Wer 
soll einer solchen Welt zulieb höhere 
und ewige Güter auf das Spiel setzen? 
Drittens muß man der Welt gegenüber 
entschieden auftreten. Man scheue sich 
nicht, wo es nötig ist, im Reden und 
Handeln seinem Glauben Zeugnis zu 
geben. Nichts ist niederträchtiger und 
verächtlicher vor Gott und der Welt 
als ein Christ, der sich seines Glaubens 
schämt. Wer aber aus seinen religiösen 
und sittlichen Grundsätzen kein Hehl 
macht und den Mut hat, sie im Leben 
zu zeigen, der hat bald eine klare Stel¬ 
lung, ist allen weiteren Gefahren und 
Anfechtungen überhoben und erwirbt 
auch jene Hochachtung, welche selbst die 
Welt dem Mute der Ueberzeugung nicht 
versagen kann. Warum kommen die 
Welt und die Ordensschwester so glimpf¬ 
lich an einander vorbei, und warum 
E 
Digitalisierungsvorlage: 
Bibliothek des Bischöflichen Pri 
Max Panck Institute for Hluman Developmie
	        
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