Full text: Cramer, Wilhelm: ¬Der christliche Vater wie er sein und was er thun soll

Kindererziehung, darum , daß der Vater ein wahr-
haft christlicher sei und im rechten christlichen Geiste
und Sinne bestehe. So viel daran liegt, so viel soll
der Vater es sich angelegen sein lassen, alles das fern
zu halten resp. zu meiden, was ihm die Behauptung
der Frömmigkeit schwieriger macht, was dieselbe in
Gefahr stellt.

Aber beim besten Willen wird das nicht immer
in solchem Grade geschehen können, daß nicht dennoch
in dieser Hinsicht manche Schwierigkeit und Gefahr
für den Vater bleibe; es thut Noth, mit verhältniß-
mäßigem Eifer die Mittel in Anwendung zu bringen,
welche geeignet sind, trotz solcher Gefahren und Schwie-
rigkeiten den Geist der christlichen Frömmigkeit im
Herzen und Leben des Vaters zu erhalten, zu festigen
und zu fördern, so daß er mehr und mehr den Ge-
fahren und Schwierigkeiten trotze. Bekannte Mittel,
die in jedem christlichen Leben, soll es anders Bestand
und Fortschritt finden, Platz haben müssen. Aber
es lohnt sich, ja es thut Noth, sie hier in Kürze
insbesondere den Vätern vorzuführen und es ihnen
zum Bewußtsein zu bringen, wie die treue und eifrige
Verwendung dieser Mittel, während sie zur Ver-
nachlässigung derselben vielleicht am Meisten geneigt
sind, grad für sie von ganz besonderer Wichtigkeit
und Bedeutung ist.

1. Um was handelt er sich?

Diese Frage oft an sich zu stellen, das ist das
erste Mittel. Wofür der Mensch etwas thun soll,
daran muß ihm etwas liegen. Wer wird Mittel
anwenden für eine Sache, woran ihm wenig oder
nichts liegt? Welcher Vater wird also treu und eifrig

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer