Full text: Cramer, Wilhelm: ¬Der christliche Vater wie er sein und was er thun soll

Zur Zeit treten Lehrer und Lehrerin der Mut-
ter in der Erziehung ihres Kindes helfend zur
Seite. Was ist natürlicher und billiger, als daß
die Mutter sie als wie Hausfreunde halte und
ihrem Kinde Hochachtung gegen sie einflöße, ohne
welche sie ja keinen heilsamen Einfluß ausüben
können; daß sie zu ihren Kindern nie mit Gering-
achtung von ihnen spreche; daß sie dem Kinde ein
Interesse für das, was es in der Schule thut
und lernt, beweise, es darüber befrage, darüber
spreche.

Die christliche Mutter leitet ihr Kindlein an
zum Gebete, sobald und so viel es dessen fähig ist.
Aehnlich, wie die oben erwähnte Jungfrau lehret
sie ihr Kindchen seine Händchen falten und spricht
ihm kindliche Gebetsworte, vor. Wie schön, wenn
mit dem Mutter- und Vaternamen die Namen
Gottes, Jesu, Mariä die ersten wären, welche der
kindliche Mund lallen lernte! Jedenfalls lernen
die Kinder, so bald es möglich ist, von der Mutter
das heilige Kreuzzeichen machen, das h. Vater unser
und Ave und andere kindliche Gebetchen beten und,
wo möglich, ein kurzes kindliches Morgen- und

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer