Full text: Cramer, Wilhelm: ¬Der christliche Vater wie er sein und was er thun soll

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zu geben; er wird selbst ihre Spur verfolgen können, 
um den Sachverhalt zu erfahren; er wird, wenn er 
mit der gebührenden Klugheit und Vorsicht vorgeht, 
Manches durch Andere erfahren können; vielleicht 
kommen ihm seine eigenen, früher gemachten Erfah¬ 
rungen zu Statten, um z. B. in Betreff der erwach¬ 
senen Kinder das Bedenkliche und Gefährliche gewisser 
Lustbarkeiten oder gar zu großer Freiheit oder des 
vertrauten Umgangs mit Personen des andern Ge¬ 
schlechts zu ermessen. 
Demgemäß regelt sich dann endlich die Art und 
Weise, wie der Vater es in den vorliegenden Bezie¬ 
hungen mit den Kindern hält. Vor Allem kann es 
nicht dringend genug betont werden, daß die Kinder 
von frühester Jugend streng gehalten werden, Rechen¬ 
schaft darüber zu geben, wohin sie, wenn sie das Haus 
verlassen, gehen wollen, und daß sie nicht ohne Er¬ 
laubniß gehen. Sind sie von früh an daran gewöhnt, 
so darf auch in spätern Jahren die Einhaltung dieser 
Gewohnheit desto eher erwartet werden. 
Was als für die Kinder in Rücksicht auf ihr 
Alter, auf ihre persönliche Beschaffenheit oder über¬ 
haupt gefährlich erkannt wird, das wird ihnen mit 
der entsprechenden Strenge untersagt — der Verkehr 
mit diesen Kindern, der Besuch jenes Hauses, oder, 
wenn es sich um erwachsene Kinder handelt, der Um¬ 
gang mit dieser Person, die Betheiligung an dem 
und dem Vergnügen u. s. w. Und an diesem Ver¬ 
bote wird streng gehalten; es findet die entsprechende 
Ueberwachung statt, nach Umständen Nachfrage, Nach¬ 
forschung und Untersuchung. 
Stellt sich heraus, daß der Sohn, die Tochter 
in diesem Punkte etwas verbrochen hat, so wird nach 
Digitalsierungsvorlage: 
 
Derbisel 
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