Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

64 
dann genügt oft schon ein liebevoller Blick aus dem 
Auge des unschuldigen Kindes oder ein zärtliches 
Wort von seinen Lippen, um diese finstere Wolke zu 
verscheuchen und die Eltern wieder freudig und 
muthig zu stimmen. Solche Kinder sind der helle 
Sonnenschein des Hauses, der selbst die arme Hütte 
zum reichen Palast macht, in dem glückliche Menschen 
wohnen. 
Erziehen die Eltern ihre Kinder mit großem 
Eifer fromm und christlich, dann werden sie dadurch 
sich selbst gegenseitig theuerer; sie ge¬ 
winnen dadurch an Liebe zu einander. Ihre 
Gedanken und Wünsche begegnen sich ja in der ge¬ 
meinschaftlichen Sorge für die geliebten Kinder. 
Diese gemeinschaftliche Sorge aber schlingt das Band 
der Liebe und Eintracht um die Herzen der Eltern 
selbst fester und enger. Dasselbe geschieht auch durch 
die gemeinschaftliche Freude, welche solche Eltern an 
ihren Kindern haben. Daher denn die allgemeine 
Erfahrung, daß in Familien, welche brave Kinder 
besitzen, die Eheleute mit den Jahren nicht gleich¬ 
giltiger und kälter gegen einander werden, sondern 
daß sie sich immer mehr hochachten und darum auch 
mehr lieben. 
Erziehen die Eltern ihre Kinder gut und christ¬ 
lich, so werden sie dadurch auch selbst in der 
Tugend mehr und mehr befestigt. Nirgends 
oaesenesane 
unadbonlod 
lenenetene e uneben
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer