Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

ihn zu Grunde richten wird, trägt ein solcher Staat in seinem eigenen Schooße, er trägt sie in der ent-weihten Ehe und dem gottlosen Familienleben. Die Geschichte der Völker und Staaten hat das mehr wie einmal gezeigt.

Sind die Ehen wahrhaft gut und glücklich, dann gereicht das vor Allem auch zum Heile unserer heiligen Kirche. Sie kann dann mit großem Segen für die Menschheit ihres erhabenen Amtes walten und ihrer hohen Mission nachkommen. Nichts dagegen schadet der Wirksamkeit der Kirche so sehr, als die Entweihung und Entchristlichung der Ehe und der Familie. Groß ist die Macht der aposto-lischen Predigt, des apostolischen Wortes unserer Kirche, fest und stark ihre hierarchische Ordnung, unberechenbar die übernatürliche Wirksamkeit ihrer Gnadenmittel; doch sind die Ehen und Familien verdorben, unterstützen sie nicht die Kirche in ihrem segensreichen Wirten, ach, dann wird das aposto-lische Wort der Kirche vielfach unbeachtet verhallen und ihre Sakramente werden für unzählig Viele verschlossene Brunnen sein, aus denen sie kein Leben schöpfen, oder sogar Quellen, aus denen sie sich den Tod trinken.

Sind die Ehen christlich gut und glücklich, so ist das, wie schon vorhin angedeutet, ein reicher Segen für das Priesterthum. Denn dann

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