Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

zu Grunde gehen. Doch in dieser seiner Angst und Noth nahm er mit Vertrauen und Inbrunst zu Maria seine Zuflucht. Als er nun eines Tages wieder vor ihrem Bilde kniete und heiß und innig zu ihr flehte, da legte sich der Sturm; die Ruhe kehrte wieder ein in seine Seele und der Jüngling war gerettet.

Wenn euere Kinder, christliche Eltern, mit ähn-lichem Eifer und Vertrauen stets die allerseligste Jung¬frau verehren, so wird Maria auch diese unter ihren mächtigen Schutz nehmen, wird sie anleiten, Gott treu zu bleiben und wird ihnen insbesondere auch zu euerer Freude jene zwei Tugenden erlangen hel¬fen, welche die vorzügliche Zierde der Jugend sind, nämlich eine zarte Reinheit des Herzens und eine anmuthige Bescheidenheit. Das letztere wollen wir noch im Folgenden eigens betrachten.

II.

1. Unschuld, Reinheit des Herzens gibt der jugendlichen Seele eine überirdische, himmlische Schön¬heit. Schön und herrlich ist der klare, freundliche Frühlingsmorgen, an dem die Sonne ihre goldenen Strahlen ausgießt über Berg und Thal, und Felder, Wiesen und Wälder in frischem Leben und blühen¬der Pracht dastehen. Schön und herrlich ist der klare nächtliche Himmel, an dem unzählige Sterne

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