Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

in ihnen früh der Sinn und Eifer für den Dienst Gottes geweckt werden? Werden sie es dann nicht als eine heilige Pflicht erkennen, auch die Jugend-jahre, die schönsten des ganzen Lebens, Gott zu fchenken und sie nach feinem Willen gut zu durch-leben?

Verehrt die Jugend steißig die allerseligste Jung-frau, so wird Maria sie auch schützen in den vielen Gefahren, die ihr drohen. Maria liebt in ganz be-sonderer Weise die Jugend, weil ihr göttlicher Sohn sie vorzüglich liebt und seine Hoffnung auf sie setzt. Das göttliche Kind Jesus, der Knabe Jesus, der Jüngling Jesus war so viele Jahre hindurch der einzige Gegenstand der Sorge und Pflege Maria. Diese Sorge und Liebe jetzt auf die Altersgenossen ihres göttlichen Sohnes zu übertragen, das macht die Wonne ihres Mutterherzens aus. Da liebt und sorgt sie wieder in ähnlicher Weise wie einst in Bethlehem und Nazareth. Sie weiß, daß sie ihrem Sohne eine große Freude bereitet, wenn sie der Jugend, die ihm, dem großen Kinderfreund, so theuer ist, ihre Sorgfalt und Liebe zuwendet. Sie weiß auch andererseits, daß die Jugend so vielen Gefahren ausgesetzt, daß sie arglos, unüberlegt, zum Leichtsinn geneigt ist; sie weiß, daß die Feinde ihrer Tugend sich so viele Mühe geben, sie zu täuschen und durch allerlei Lockungen und Schmeicheleien für sich zu ge-

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer