Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

lichen Pflichten sehr eifrig entsprechen und man wird auch in diesem Stande wieder viel Tugend und Treue finden, man wird in demselben wieder manche Dienstboten sehen, die einer heiligen Nothburga oder einer heiligen Zitta ähnlich sind. Die Klagen über schlechte Dienstboten werden verstummen.

So können also nach dem Gesagten alle Glieder der christlichen Familie großen Gewinn ziehen aus dem öfteren guten Empfang der heiligen Kommunion. Möchten darum die Eltern, die Träger des Familien-lebens, doch recht den wahren Nutzen ihres Hauses verstehen und darauf" hinarbeiten, daß ihre Unge-hörigen oft in der heiligen Communion mit dem göttlichen Heilande sich vereinigen und bei ihm sich Gnade und Kraft holen für ein christliches Tugend-leben und für gewissenhafte Erfüllung ihrer Verufs-pflichten. Wollen aber die Eltern Erfolge von einem derartigen Bemühen sehen, dann müssen sie selbst mit gutem Beispiele vorangehen, auch die Väter. Gerade für unsere Männerwelt ist es ein großer Nachtheil, daß sie den göttlichen Heiland zu viel fliehen und ihn zu selten in der heiligen Com-munion empfangen. Wüßten doch nur unsere Männer, was ihnen wahrhaft zum Heile diente! Unserer Zeit wäre dann geholfen.

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer