Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

an seiner Seele gewissermaßen die Blutstropfen unseres göttlichen Heilandes wahrnehmen.

Durch den öfteren Empfang der heiligen Com-munion nun wird diese Erkenntnis und übernatürliche Liebe zu den Kindern bei den Eltern geweckt und dann immer erhalten und vermehrt. Steht man in freundschaftlichem Verkehr mit einem tüchtigen Er¬zieher, der die ihm anvertraute Jugend wirtlich liebt und Alles aufbietet, nicht bloß ihren Geist mit nütz¬lichen Kenntnissen zu bereichern, sondern auch ihre Herzen zu bilden und zu veredeln, also sie wahrhaft zu erziehen, so wird ein solcher Verkehr für den Be¬treffenden vielfach belehrend und anregend sein. Die Begeisterung des Erziehers für die Jugend wird auch ihm sich mittheilen, und er wird die Nildung derselben für etwas sehr Wichtiges ansehen. Die Einsicht und die Erfahrungen des vorzüglichen Man¬nes werden auch ihm manchen guten Wink geben, den er mit Nutzen verwerthet, wenn er selbst Kinder zu erziehen hat.

Nun gibt es auf der ganzen Welt keinen einzigen Erzieher, der den Werth eines Kindes so hoch an-schlägt, wie der göttliche Heiland, der ja für dasselbe sein Leben hat hingeben wollen, keinen Erzieher, der die Jugend so unendlich liebt und sie darum für alles Gute gewinnen möchte, wie Jesus, der göttliche Kinderfreund, keinen Erzieher, der so viel Einsicht

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer