Volltext: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

insbesondere auch unsere Männer demselben nicht mehr so gleichgiltig gegenüber stehen. Der Mann ist gewissermaßen der Hohepriester der Familie; er soll darum auch ein großes Interesse haben für den Dienst Gottes in seinem Hause, soll durch persön¬liche Theilnahme dem gemeinschaftlichen Gebete eine höhere Weihe, Autorität und Kraft geben. Ein Mann, der von dieser seiner Stellung in der Fa¬milie tief überzeugt ist, wird darauf sehen, daß in seinem Hause der Tag durch gemeinschaftliches Ge¬bet mit Gott angefangen und mit Gott beendigt, daß an seinem Tische vor und nach dem Essen nach altem christlichen Gebrauche gemeinschaftlich gebetet wird. Er wird von einer so heilsamen Gewohnheit sich nicht abhalten lassen durch feige Rücksicht auf irreligiöse Nachbarn oder Verwandte, auch nicht durch ungeordnete Vergnügungssucht; denn er weiß, daß das Leben des Menschen, vor Allem aber das eines Vaters, kein leichtsinniges Spiel, sondern daß dem¬selben eine tief ernste Aufgabe gestellt ist. Er wird auch nicht von dem gemeinschaftlichen Gebete sich fern halten in Folge eines zu irdischen Sinnes und einer zu großen Vielgeschäftigkeit. Als guter Christ ist er sicher eifrigst bemüht, mit dem Schweiße seines Angesichtes und der ganzen Kraft seines Körpers und Geistes auch für das zeitliche Fortkommen der Seinigen zu sorgen; aber er hat nicht vergessen, daß

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