Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

sich keine Religion findet. Es kommen die Stürme der Versuchungen, die Stürme der menschlichen Lei-denschaften; die Sorgen des täglichen Lebens stellen sich ein und machen ihre Anforderungen; Kreuz und Leiden legen sich mit schwerer Wucht auf die Schul-tern und noch mehr auf das Herz der Familienan-gehörigen ; alles dies prallt gegen die gott- und reli-gionslose Familie an, sie wird erschüttert und ver-wirrt, verliert ihren Halt und ihre Festigkeit und es weicht die Zufriedenheit und alles wahre Glück aus derselben. Wie oft wird dies in unserer Zeit durch die tägliche Erfahrung bestätigt! Wie viele Familien, die reichlich ausgestattet sind mit allen irdischen Gütern, gibt es, in denen nichts wie Unzufrieden¬heit, Kummer und Verdruß herrscht, weil man sich in derselben nicht mehr um Gott und seine heilige Kirche kümmert, Familien, die bei allem äußern Glanz und Reichthum viel unglücklicher sind, als die Familie eines armen Handwerkers, der durch harte Arbeit sich und die Seinigen ernähren muß, der aber Gott mit seiner Liebe nicht aus seinem Herzen und seiner Familie verdrängt hat!

Unsere heilige Religion gibt dem ganzen Fami-lienleben eine höhere Weihe; sie adelt und verschönert dasselbe; sie gibt ihm Stärke und Festigkeit in den Beschwerden und Leiden, daß man sie mit Geduld und Kraft erträgt aus Liebe zum gekreuzigten Heilande;

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