Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

180 
Arme. Das sollten sich manche Frauen merken, die 
ihren Männern nicht mit Liebe und Aufmerksamkeit 
entgegen kommen die kaum einmal daran denken, 
dem Manne und den übrigen Gliedern der Familie 
eine Freude zu bereiten, sondern sich immer un¬ 
freundlich und ungeduldig zeigen. Aus dem Hause, 
in welchem eine solche Frau gemein und lieblos 
waltet, flüchten Mann und Kinder und suchen ihre 
Erholung in Genüssen, die Leib und Seele verderben. 
Manche Xantippe ist die Ursache, daß ihr Mann 
ein fleißiger Wirthshausbesucher und vollendeter 
Trunkenbold geworden ist. 
3. Um die stille, segensreiche Häuslichkeit der 
Familie zu erhalten, muß man in derselben 
auf Ordnung sehen. Gott liebt die Ordnung; 
darum beobachtet er auch selbst überall in der Natur 
eine wahrhaft wundervolle Ordnung. Auch der 
Mensch wird von der Schönheit der Ordnung mäch¬ 
tig angezogen, Dagegen fühlt er sich von der Un¬ 
ordnung abgestoßen. In einem Garten, wo keine 
Ordnung herrscht, wo Alles planlos bunt durch 
einander steht, gefällt es ihm nicht, mögen auch hier 
und da die schönsten und seltensten Blumen seinem 
Auge sich zeigen. In einer Versammlung, in der 
kein Präsident an der Spitze steht und für Ruhe 
und Ordnung sorgt, und darum Alles in wilder 
Unordnung durch einander geht, fühlt sich ein an¬ 
Soneueone. 
Erzbischöfliche Diözes: 
len enenene enehn 
un
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer