Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

Arme. Das sollten sich manche Frauen merken, die ihren Männern nicht mit Liebe und Aufmerksamkeit entgegen kommen, die kaum einmal daran denken, dem Manne und den übrigen Gliedern der Familie eine Freude zu bereiten, sondern sich immer un-freundlich und ungeduldig zeigen. Aus dem Hause, in welchem eine solche Frau gemein und lieblos waltet, flüchten Mann und Kinder und suchen ihre Erholung in Genüssen, die Leib und Seele verderben. Manche Xantippe ist die Ursache, daß ihr Mann ein fleißiger Wirthshausbesucher und vollendeter Trunkenbold geworden ist.

3. Um die stille, segensreiche Häuslichkeit der Familie zu erhalten, muß man in derselben auf Ordnung sehen. Gott liebt die Ordnung; darum beobachtet er auch selbst überall in der Natur eine wahrhaft wundervolle Ordnung. Auch der Mensch wird von der Schönheit der Ordnung mäch-tig angezogen. Dagegen fühlt er sich von der Un-ordnung abgestoßen. In einem Garten, wo leine Ordnung herrscht, wo Alles planlos bunt durch einander steht, gefällt es ihm nicht, mögen auch hier und da die schönsten und seltensten Blumen seinem Auge sich zeigen. In einer Versammlung, in der kein Präsident an der Spitze steht und für Ruhe und Ordnung sorgt, und darum Alles in wilder Unordnung durch einander geht, fühlt sich ein an-

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.

powered by Goobi viewer