Full text: Matthias <von Bremscheid>: ¬Die christliche Familie

verwenden, reichlich von Gott gesegnet werde? Auch hier gelten die Worte der heiligen Schrift: ‘„Wenn der Herr das Haus nicht baut, arbeiten die Bauleute umsonst, und wenn der' Herr die Stadt nicht behütet, wachen die Hüter umsonst" ’ (Ps. 126, 1). Und die Worte des Weltapostels: ‘„Weder der ist etwas, wel¬cher pflanzt, noch der, welcher begießt, sondern Gott, welcher dasGedeihen gibt"’ (I Cor. 3, ?). Mögen die Eltern auch belehren, mahnen, strafen und wachen, fehlt ihren Bemühungen der Segen Gottes, so werden sie doch nicht den ge¬wünschten Erfolg haben. Den Segen Gottes aber muß man sich durch Gebet erflehen. Das Gebet ist das wirksamste Mittel der Erziehung, jenes Mittel, das allen übrigen ihre Kraft und Wirksamkeit schenkt. Darum sollen Eltern täglich für die Kinder beten; sie sollen sie oft dem göttlichen Kinderfreunde, dem heiligen Herzen Jesu empfehlen, zumal bei dem hoch¬heiligen Meßopfer. Der große Dulder Job, dieser heilige Mann, brachte jeden Tag für seine Kinder Opfer dar, um ihre Sünden, die sie vielleicht be¬gangen, zu sühnen und Gnade für sie zu erflehen. Das hochheilige Meßopfer ist unendlich kostbarer als alle Opfer Jobs und alle Opfer des alten Bun¬des. Darum sollen christliche Eltern oft dieses Opfer für ihre Kinder dem lieben Gott aufopfern, oft

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