Erste Abtheilung.
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ctus, qui ex (eo) fundo percepti fuerint, heres dato;
aut servum, quem ali non legavero, Sejo dato *).
Was seither zur Unterscheidung zwischen conditio und dies
gesagt worden ist, gilt auch für die Unterscheidung zwischen
conditio und modus 2); denn die erstere wird immer vorhanden =
seyn, wenn von dem Eintritt der Nebenbestimmung die
Eristenz des Rechtsverhältnisses abhängt, während bei dem
modus das Hauptgeschäft sogleich als negotium purum erscheint, ¬
und der Acceptant nur zur Erfüllung der Zweckbestimmung =
verpflichtet ist 3). Der Gebrauch bestimmter Partikeln
ist hier so wenig entscheidend, wie oben bei der conditio im
Gegensatze vom dies; denn die conditio wird zuweilen auch
durch die Partikeln „ut“ oder „ita ut“ 4) „ne“3) u. dergl.
ausgedrückt.
Doch können conditio und modus sich so nahe berühren,
daß sie gänzlich in einander übergehen, wie const. 1. pr. C.
de his quae sub modo (6, 45.) (Imp. ANTONINUS A. Saturninae ¬
212.) für die Legate ganz allgemein ausspricht: In legatis
quidem et fideicommissis et modus adscriptus pro conditione
observatur etc.
zn einem solchen Falle ist denn nach allgemeinen Interpretationsregeln ¬
5) eher für den modus, als für die conditio
zu vermuthen?).
Die in diesem §. vorausgeschickten Bemerkungen, welche
aus der Lehre von den Bedingungen im Allgemeinen entlehut
sind, erscheinen für den Gegenstand unserer Untersuchung keineswegs =
als überflüssig, weil der Gebrauch der verschiedenen
Partikeln zur Bezeichnung der conditio auch bei der hier zu1) ¬
Pergl. fr. 25. §. 1. D. quando dies legat. ced. (36, 2.)
2) Vergl. im Allg. fr. 44. D. de fideic. libertat. (40, 4.)
3) Vergl. oben S. 10. Note 6.
4) const. 9. C. de oper’s libertor. (6, 3.) Vergl. im Allg. fr. 71.
D. de V. O. (45, 1.) §. ult. J. eod. (3, 16.) fr. 8. §. 7. D.
de condit. instit. (28, 7.) u. a. m.
5) fr. 34. §. 4. D. de legatis II. (31.)
6) arg. fr. 9. D. de R. J. fr. 67. D. de hered. instit. (28, 5.)
7) fr. 17. §. 2. fr. 44. D. de manum. testam. (40, 4.)