Maschinen.
Die Elektrisiermaschine, welche ich nun beschreiben
werde, ist die, die ich verbessert habe, und ohne welche,
meines Erachtens, kein Naturforscher, der Versuche über
die Elektrizitat anstellen wil, große Fortschritte machen
kan. Sie wird auf der dritten Tafel abgebildet. Jch
habe sie nach einer Reihe von Erfahrungen und Schlüssen
über diesen Gegenstand verfertiget, und lange Zeit gebraucht, ¬
ohne bis jezt die geringste Ursache gefunden zu
haben, einige wichtige Veränderungen daran zu machen.
Ich glaube, daß sie die meisten Vorteile aller bis jezt erdachten ¬
Elektrisiermaschinen besizt, wenigstens derer, die
mir bekant geworden sind, wie ich durch Versuche zeigen
werde; ich übergebe sie daher allen, der Sache kundigen
Gelehrten, zur Beurteilung und Verbesserung.
Gn
Beschreibung einer verbesserten Elektrisier=Maschine.
Taf. II.
ARO ist das hölzerne Gestelle, in welchem zwei
runde Glasscheiben, parallel mit einander, auf eine und
dieselbe Axe befestiget sind, welche durch die Kurbel D
herumgedrehet wird. Sie werden von sechs Küssen gerieben, =
die in der Abbildungedeutlich zu sehen sind. Man
kan diese Küssen, nach Befinden, mehr oder weniger an
das Glas drükken, vermittelst der Schrauben a, a. Die
vier äussern Küssen können nach Wohlgefallen weggenommen =
und rein gemacht werden, indem man sie in die
Höhe schiebt; die innern Küssen kan man ebenfals wegnehmen, ¬
wenn man die vier kupfernen Stifte b, b, b,b ausziehet. ¬
G ist ein Bret, welches gegen das Gestelle aufgeschlagen ¬
werden kan, wenn die Maschine eingepakt liegt,
wird aber die Maschine gebraucht, so liegt das Bret plat
auf der Tafel, und dient darzu, den Leiter darauf zu sezzen, ¬
welcher auf den isolirenden Fus H oder die belegte
Flasche I geschraubt wird. Der Leiter EKkk ist auf
den isolirenden Fus H geschraubt, an dem Ende des Leiters =
k k sind vier Stükken festgemacht, um die elektrische