Volltext : Malvasia, Carlo Cesare: Pitture, Scolture Ed Architetture Delle Chiese, Luoghi Pubblici, Palazzi, E Case Della Città di Bologna, e suoi Subborghi

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zwischen  dem  Urheber  und  Gehülfen.
metaphysischen  Distinction  geführt  werden  sollen,  ob
und  in  wiefern  in  dem  Willen  und  der  Handlung  eines
Subjekts  der  Entstehungsgrund  einer  Gesetzübertretung -
  liege  oder  nicht  liege.
Das  Römische  Recht  behandelt  in  vielen,  ohne
Grund  einschränkend  erklärten  Gesetzstellen  die  Urheber -
  und  bloßen  Beförderer  eines  Verbrechens  völlig
gleich.  Nachdem  ich  einige  der  wichtigeren  Gesetze
angeführt  haben  werde,  will  ich  mich  zu  zeigen  bemühen, -
  daß  diese  legislative  Ansicht  nothwendig  aus  dem
Geiste  der  Römischen  Gesetzgebung  hervorgehen  mußte.
Sie  enthält  über  die  gleichzeitige  Mitwirkung  des  Gehülfen -
  mehrere  ganz  deutliche  Vorschriften.  Dahin
gehören:
L.36.  §.  1.  D.  de  furtis.  Item  placuit  eum,
qui  filio  vel  servo,  vel  uxori  opem  fert,  furtum
facientibus,  furti  teneri,  quamvis  ipsi  actione
non  conveniantur.
L.  6.  D.  ad  L.  Pompei.  de  parricidiis.  Utrum
qui  occiderunt  parentes,  an  etiam  conscii  poena
parricidii  adficiantur,  quaeri  potest.  Et  ait  Marcianus, -
  etiam  conscios  eadem  poena  adficiendos,
non  solum  parricidas:  proinde  conscii  etiam  extranei -
  eadem  poena  adficiendi  sunt.
L.  un.  C.  de  crimine  peculatus.  Indices
qui  tempore  administrationis  publicas  pecunias
subtraxerunt,  Lege  lulia  peculatus  obnoxii  sunt,
et  capitali  animadversioni  eos  subdi  jubemus.
His  quoque  nihilominus  qui  ministerium  eis  ad
hoc  adhibuerunt,  vel  qui  subtractas  ab  his  scientes -
  susceperunt,  eadem  poena  percellendis.
oge
Staatsbibliothek
Max-Planck-Institut  für
zu  Berlin
            
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